Bedrohte Dünnhäuter - Amphibienschutz im Münsterland

Foto:Thomas Hövelmann

Neue "Naturzeit im Münsterland"

Die neue "Naturzeit im Münsterland" ist da. Das Mitgliedermagazin der NABU-Kreisverbände Borken, Coesfeld, Münster, Steinfurt und Warendorf beschäftigt sich diesmal mit den Amphibien im Münsterland. Die meisten unserer Kröten, Frösche und Molche sind durch den Verlust ihrer Lebensräume gefährdet. Was der NABU dagegen tut, und wie auch die Verbraucher Amphibienschutz im Alltag leisten können, zeigt die neue Ausgabe des Naturschutzmagazins.

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Fledermäuse, die heimlichen Lebenskünstler…

Ihr Fell gleicht dem der Mäuse, doch sie fliegen wie Vögel – und das vornehmlich nachts. Verhalten und Aussehen der Fledermäuse erregten bereits im Mittelalter Misstrauen, so dass sie seither mit einem schlechten Ruf zu kämpfen haben. Wer sich jedoch näher mir Ihnen beschäftigt, erkennt schnell, dass es sich um außergewöhnliche Tiere mit verblüffenden Eigenschaften und Fähigkeiten handelt. Tagsüber lassen sich die kleinen Kerlchen im wahrsten Sinne des Wortes hängen um nachts als aufgeweckte Kobolde ihr Unwesen zu treiben. 

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„Nistkästenbau“ im Familienzentrum „Die Arche"

Wieder „Nistkästenbau“ im Familienzentrum „Die Arche“ in Hörstel mit dem Kooperationspartner NABU-KV-Steinfurt am 30.01.2015.

Das Angebot fand bei den Familien großes Interesse und die angebotenen Plätze waren schnell belegt. Gisbert Lütke, Geschäftsführer des NABU-KV-Steinfurt, hatte für die Materialien gesorgt und zwei Mitarbeiter des Vereins standen ebenfalls zur Durchführung des Nachmittags zur Verfügung, um das Erzieherteam um Beate Pelz und Anke Frese zu unterstützen.

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Tonnenweise Gold in alten Mobiltelefonen

Alte Mobiltelefone und Sammelbox: v. l. Michael Wolters (Nabu Steinfurt), Margret Esters­Gardeweg (Verbraucherberatung Rheine, Ulrike Wanink (Eine Welt Laden Steinfurt) und Michael Remke­Smeenk (AG Solidarische Welt).Dierkes

kd RHEINE.

Wer würde 400 Kilogramm Gold einfach in den Müll werfen? Wohl niemand, oder?

Und doch passiert es. Millionen von Mobiltelefonen wandern jedes Jahr in den Müll, weil sie defekt sind, oder das neueste Modell her muss. In den smarten Telefonen stecken aber wertvolle Rohstoffe: Gold, Silber, Aluminium,

Eisen und sogena  nnte seltene Erden, ohne die heute kein elektronisches Helferlein mehr funktionieren würde.

Alle 18 Monate steigt der durchschnittliche Handybenutzer auf ein neues Modell um. Bei 72 Millionen Handys

deutschlandweit kommt da einiges an wertvollem Material zusammen. Wäre doch Verschwendung, wenn das

alles im Abfall landen würde. Und schädlich für die Umwelt wäre es obendrein.

Eine bessere Verwendung für alte Handys hat das Projekt „Handys sind Gold wert“, das gestern in der

Verbraucherberatung auf dem Thie in Rheine vorgestellt wurde. Ein Gemeinschaftsprojekt, an dem außer den

Verbraucherschützern der Naturschutzbund (Nabu) Kreis Steinfurt, die Arbeitsgemeinschaft Solidarische Welt

Kreis Steinfurt und der Eine Welt Laden Steinfurt beteiligt sind.

„Jeder von uns hat doch mindestens ein, zwei alte Handys in der Schublade“, führte Margret Esters­Gardeweg,

Leiterin der Verbraucherberatung Rheine, das Thema weiter aus. Sie appellierte an alle, Mobiltelefone länger

zu nutzen, ausgediente Handys zu verschenken, zu verkaufen oder recyeln zu lassen und sie nicht in den

Abfall zu werfen.

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Ein Herz für Fledermäuse

Der Kreisverband Steinfurt des Nabu hat jetzt die ersten beiden Häuser im Kreis Steinfurt als „fledermausfreundliches Haus" ausgezeichnet. Ziel der Aktion ist es, die Akzeptanz für Fledermäuse und deren Quartiere in der Nähe des Menschen zu erhalten und neue zu schaffen.

Steinfurt/Kreis Steinfurt. Anna Maria Nabo und Monika Hölscher sind nicht nur Nachbarinnen. Gemeinsam ist ihnen auch, dass sie ein Herz für Fledermäuse haben. Unter den Dächern ihrer Häuser in Steinfurt dulden sie zwei Quartiere der akut vom Aussterben bedrohten Tiere – den einzigen Säugetieren, die fliegen können. Bei Frau
Nabo befindet sich eine Wochenstube der Zwergfledermaus mit 150 Tieren hinter der Haus-Verschalung, bei Monika Hölscher sind es „Braune Langohren", die einen Spalt an ihrer überdachten Terrasse als Wohnort nutzen. Vom Nabu-Kreisverband wurden beide jetzt für ihr Engagement mit der Plakette „Fledermausfreundliches Haus" ausgezeichnet.

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Auftakt der Veranstaltungsreihe „Vielfalt in der Natur“ Der Wolf

Der Auftakt der Veranstaltungsreihe „Vielfalt in der Natur“ des NABU-KV-Steinfurt wurde mit dem Vortrag „Auf den Spuren der Wölfe“ von Peter Griemberg zum wahren Feuerwerk!

Der Besucherstrom vor dem Eingang des Bürgerhofes Schotthock am Lingener Damm 137 in Rheine riss nicht ab und auch der übervolle Saal  hielt die letzten Besucher nicht davon ab,  mit Not-und Stehplätzen vorlieb zu nehmen. Und es lohnte sich, denn der Vortrag von Peter Griemberg aus Wedemark war einfach großartig.

In faszinierender Weise berichtete Griemberg, Wolfsbotschafter beim NABU, über die Rückkehr der Wölfe nach Deutschland und wie er durch ein Reiseerlebnis „auf den Wolf gekommen“ war.

Sachlich informierte Griemberg, wie Wolfsbotschafter aktiv helfen, dem Wolf dauerhaft das Überleben in Deutschland zu ermöglichen.

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Nabu Neujahrsempfang im rustikalen Schafstall, Walshagenpark in Rheine

Impressionen Nabu Neujahrsempfang 2015 im rustikalen Schafstall, Walshagenpark Rheine!

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Nabu Neujahrsempfang im rustikalen Schafstall, Walshagenpark in Rheine

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