Der Waldhügel – ein einzigartiges Biotop!

Vielfalt der Natur: Der Waldhügel – ein einzigartiges Biotop!

Eine Pflanzenexkursion mit Winfried Grenzheuser, einem ausgesprochenen Kenner des Waldhügels bildete den Abschluss der NABU-Vortragsreihe „Vielfalt der Natur“. Ein hochinteressiertes Publikum fand sich ein, um sich über die hier siedelnden Pflanzen informieren zu lassen, nach einer botanischen Erhebung sind es 918 Arten.

Auf anschauliche Weise brachte Winfried Grenzheuser, Mitbegründer und stellvertretender Vorsitzender des Förderverein Waldhügel den Teilnehmer den Artenreichtum dieses einzigartigen Naturschutzgebiets näher. Annähernd 100 Hektar bieten zum Beispiel der Vierblättrigen Einbeere, dem Enzian, seltenen Orchideenarten wie Vogelnestwurz und Fliegenragwurz sowie Wilde Karde, Wiesensalbei und verschiedenen Wildrosenarten eine Lebensgrundlage. Der Referent verdeutlichte, dass die meisten der hier zu findenden Pflanzen in der allgemeinen Kulturlandschaft keine Überlebensmöglichkeit mehr  haben.

 

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Heimischen Seltenheiten

Winfried Grenzheuser, vielen aus der Fachliteratur bekannt, führt am 25.06.2015 zu "Heimischen Seltenheiten", wie Golddistel, Hauhechel, Fransenenzian und Bienenragwurz.

Treffpunkt: Rheine Catenhorner Straße/Ecke Edith-Stein-Str. um 19.00 Uhr.

Denken Sie bitte an festes Schuhwerk!

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Familien entdecken das geheimnisvolle Moor

Ein Angebot des Familienzentrums „Die Arche“ in Hörstel, mit Gisbert Lütke und Ursula Baumgart vom Kooperationspartner NABU Kreisverband Steinfurt am 30.05.2015.

Gisbert Lütke, Geschäftsführer des NABU Kreisverband Steinfurt, begrüßte die Familien und Mitarbeiterinnen Beate Pelz, Sandra Gründel und Anke Frese des Familienzentrums „Die Arche“ am Magarethenhof im Emsdettener Venn um 8:30 Uhr.

Mit Spannung und viel Neugierde warteten Eltern und Kinder vor der Schranke zum Moor, „Betreten auf eigene Gefahr“ war auf einem Schild zu lesen und Verlassen Sie bitte nicht die Wege“. Sofort erlebten alle die charakteristische Weite, Offenheit und Natur des Moores, und das Wollgras bewegte sich im Wind.

Zuerst erklärte Gisbert Lütke den Kindern und Eltern wie gefährlich das Moor sein kann, welche Naturbesonderheiten vorkommen und wie alt das Moor ist. Auch das früher große Landstriche Moorgebiet waren und nur die Moorspringer von einem Ort zum anderen kamen, beschrieb er uns. Leise gingen alle, dem Teichrohrsänger, der Mönchsgrasmücke und dem Kuckuck lauschend, mit dem Blick auf nasse Wiesen und dem Fernglas in der Hand, weiter. 

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Besichtigung der Ausgewöhnungsstation

Besichtigung der Ausgewöhnungsstation vom NABU-KV-Steinfurt durch Mitglieder des Verbandsausschusses und Vorstand am 01.06.2015 auf dem Gelände des Hofes von Landwirt Bernhard Holtmann in Steinfurt-Borghorst.

Max Lohmeyer begrüßte die Teilnehmer der „Begehung vor Ort“ und berichtete über seine jahrzehntelange Tätigkeit in der Ausgewöhnungsstation für Greifvögel, die in den 70er Jahren entstand. Die ca. 50 Meter lange und 8 Meter hohe Voliere mitten im Wald dient dazu, verletzte Greifvögel bis zur Auswilderung genesen zu lassen. Zweimal täglich fährt Max Lohmeyer zu den Uhus, Bussarden, Falken und Käuzchen und füttert sie mit Eintagsküken und Mäusen.

Max Lohmeyer arbeitet mit dem Artenschutzzentrum Metelen zusammen, einer Außenstelle des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV). Hierhin bringt er beispielsweise von Autos angefahrene Greifvögel, die dort auf der Krankenstation gesund gepflegt werden und holt sie danach bis zum Zeitpunkt der Auswilderung in die Ausgewöhnungsstation.

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Lehrreiches über den Jäger der Nacht

Für das Leben nachtaktiver Vögel interessierten sich zahlreiche Zuhörer.

70 interessierte Zuhörer besuchten den Vortrag „Ein Reich für den König der Nacht“ aus der Reihe „Vielfalt in der Natur“, die der Nabu-KV-Steinfurt im Bürgerhof Schotthock in Rheine anbot.

Gisbert Lütke, Artenschutzbeauftragter für den Uhu, lernte diese größte Eule in vielen hundert Beobachtungsstunden kennen und wusste spannend und lehrreich über diesen Jäger der Nacht zu berichten.

Zur Einstimmung in das Thema dienten verschiedene Texte und naturnahe Fotos, die der Referent bei seiner Betreuung der Uhureviere von Steinfurt bis Lienen aufgenommen hat. Dann wurde die große Eulenfamilie vorgestellt: Schnee-Eule, Sperbereule, Sumpfohreule, Sperlingskauz, Schleiereule, Rauhfußkauz, Bartkauz, Waldkauz, Steinkauz, Waldohreule und Uhu.

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Hilfe bei der Maiwanderung

Neun Jungen und Mädchen im Alter von 9-14 Jahren folgten dem NABU-Aufruf zur Amphibienrettung am Friedhof Königsallee. Einige von ihnen, die diese Aktion schon aus den Vorjahren kannten, kamen direkt mit Eimer und Kescher zum Treffpunkt. Nachdem der Amphibienzug zu den Laichgewässern für dieses Jahr beendet ist, sollten ein drittes und letztes Mal die Gullys kontrolliert werden, um die Nachzügler unter den Fröschen und Erdkröten aus ihrer misslichen Situation zu befreien. Diese fallen jedes Jahr auf ihrem Weg zum Laichgewässer durch die Gitterabdeckungen in die Gullys. Die geretteten Tiere (6 Frösche und 16 Kröten) wurden in Eimern gesammelt,

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Ein Reich für den König der Nacht

- die heimliche Rückkehr eines Totgeglaubten.

Meist erfährt man von der Anwesenheit der größten europäischen Eulenart des Uhus nur durch jene geisterhaften Laute, ansonsten bleibt dieser Vogel den Menschen durch seine nächtlich-heimliche Lebensweise weitgehend verborgen.

Auf den Beobachter macht der Uhu einen faszinierenden Eindruck und seine imposante Erscheinung kann der Nachtgreifvogel durch das Aufblähen des Gefieders noch erhöhen. Lange Zeit sah man im Uhu einen argen Räuber, der angeblich unter den Beutetierarten große Schäden anrichtet. Eine Fehleinschätzung, wie sie auch heute noch z.B.  dem Fuchs und anderen als Räuber verunglimpften Beutekonkurrenten des Menschen zuteil wird.

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