"Sand- und Kalktrockenrasen"

Lebensräume der besonderen Art  Über einen Lebensraum der besonderen Art berichtete Uli Antons im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Vielfalt in der Natur“ des NABU-KV-Steinfurt im Bürgerhof Schotthock.

„Sand- und Kalktrockenrasen“ sind Naturbiotope, die sich nur in stillgelegten Kies- und Sandgruben entwickeln und gedeihen. In der näheren Umgebung findet man sie am Waldhügel oder bei Lengerich.

Die Pflanzen, die auf den lockeren wasserdurchlässigen und sehr nährstoffarmen Böden gedeihen können, sind echte Hungerkünstler. Thymian, echtes Labkraut, wildes Stiefmütterchen, Knäuelgras, Tausendgüldenkraut und Mauerpfeffer gehören dazu. Die besondere Artenfülle stellte Uli Antons anhand von detailliert schönen Fotoaufnahmen mit fachkundigen Kommentaren anschaulich dar.

Aber nicht nur Pflanzen finden sich auf den Sand- und Kalktrockenrasen ein. Hier kann man Wärme liebende Blindschleichen und Zauneidechsen neben zahlreichen Insekten, wie den Kleinen Feuerfalter, Schwalbenschwanz, der Punktierten Zartschrecke und räuberischen Laufkäfern finden. Als Beispiel nannte Uli Antons den Ölkäfer, bekannt auch als Maiwurm. Er ist einer der giftigsten Käfer Europas.

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„Der Habicht“ Seniorenkreis der Paulusgemeinde

Gisbert Lütke vom NABU-KV-Steinfurt referierte im Seniorenkreis der Paulusgemeinde in Ibbenbüren- Langewiese über das Thema: „Der Habicht – Vogel des Jahres 2015“

Ein gerngesehener Gast ist Gisbert Lütke, Geschäftsführer und Artenschutzbeauftragter des NABU-KV-Steinfurt, im Seniorenkreis der Paulusgemeinde, vor allem, wenn es um Themen des Natur-und Umweltschutzes, sowie „Schöpfung bewahren“ geht.

Am 09.04.2015 war das Thema des Nachmittags „Der Habicht – Vogel des Jahres 2015“

Zunächst hörten die Senioren, dass der NABU und sein bayerischer Partner, der Landesbund für Vogelschutz, den Habicht zum „Vogel des Jahres“ gekürt haben, um so auf die Problematik der illegalen Greifvogelverfolgung aufmerksam zu machen.

Nach dem Grünspecht, Vogel des Jahres 2014, folgt damit ein Greifvogel, der wie viele andere seiner Verwandten immer noch illegaler Verfolgung ausgesetzt ist, obwohl die Jagd auf den Habicht seit den 1970er Jahren verboten ist.

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„Kalktrockenrasen, wertvolle Lebensräume"

Am 16.April 2015 um 19.30 Uhr findet ein Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Vielfalt in der Natur“ des NABU-KV-Steinfurt im Bürgerhof Schotthock am Walshagenpark statt.

Thema: „Kalktrockenrasen, wertvolle Lebensräume der näheren Umgebung“

Ulrich Antons, versierter Pflanzenkenner aus Neuenkirchen wird über diesen einmalig schönen Lebensraum für Pflanzen und Tiere anschaulich berichten. Schwerpunktmäßig werden die Biotope der näheren Umgebung berücksichtigt und aufgezeigt welche „Überlebenskünstler“ hier zu finden sind. Ein kleiner Überblick über die bundesweiten Lebensräume als auch Hinweise auf die Bedeutung und die drohenden Gefahren dieser seltenen Lebensräume runden den Vortrag ab.

In diesem Zusammenhang ist später eine Waldhügel-Exkursion geplant. Der Termin wird bei der Veranstaltung und in den Medien bekannt gegeben.

Veranstaltungsort: Bürgerhof Schotthock, Lingener Damm 137, 48429 Rheine.

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Märchen, Bilderbuch und Kurzvortrag im Kunstmeisterhaus

Am 22.03.15 wurde im Rahmen der Ausstellung „Wald-und Tiermärchen“ das Märchen „Die Eule“ gelesen, ein wenig bekanntes Märchen aus der Sammlung der Brüder Grimm.

Eine große Eule gerät nachts in die Scheune eines Bauern. Der Knecht erschrickt, als er die Eule erblickt. Sein Herr und nach ihm alle Bürger der Stadt fürchten sich vor dem Ungeheuer, selbst ein

tapferer Kriegsmann, der in voller Rüstung auf eine Leiter steigt, macht kehrt und so beschließen die Bürger, die Scheune samt der Eule zu verbrennen.

Im Bilderbuch vom Eulenglück erzählen zwei Eulen den Tieren auf dem Hühnerhof, wie sie die Jahreszeiten genießen und friedlich miteinander leben.

Gisbert Lütke, Geschäftsführer und Artenschutzbeauftragter des NABU-KV-Steinfurt, hielt im Anschluß an die Lesungen einen Kurzvortrag über Eulen.

Am 07.05.2015 ist unter dem Titel „Ein Reich für den König der Nacht“ viel Wissenswertes und Erstaunliches aus dem Leben der Uhus zu erfahren in der Vortragsreihe „Vielfalt in der Natur“.

Bürgerhof Schottkock, Lingener Damm 137 in Rheine, Beginn 19.30 Uhr.

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Der Schwan vom Offlumer See hat ein neues Zuhause

Es ist schon eine lange Story - die letzten Monate "unseres Schwanenweibchens vom Offlumer See." -
Nachdem der Schwan direkt nach Weihnachten gefangen und nach Borghorst in eine Pflegestation des NABU ins Öko-Lehmdorf gebracht wurde geht es ihm nun besser.

Das Bein war nicht gebrochen, aber durch die enge Umschnürung waren offenbar die Sehnen derart verletzt worden, daß das Tier bei der Fortbewegung und Nahrungssuche größte Schwierigkeiten hatte. Mit speziellem Futter und weiterer Behandlung des erkrankten Fußes gelang es den Pflegern das Tier soweit wieder zu stärken, dass es den Fuß wieder voll aufsetzen kann. Das Schwanenweibchen humpelt zwar immer noch ein wenig, aber es war Ende Februar an der Zeit, dem Tier seine Freiheit wieder zu geben. Der Transport, das Tier in eine Decke gehüllt und im PKW-Kofferraum untergebracht, von Borghorst zum Offlumer See verlief reibungslos, und der Moment, als der Schwan zum ersten mal nach 8 Wochen wieder in seinem nassen Element eintauchen konnte, war nicht nur für ihn, sondern auch für Heinz Fröhlich, Jürgen Wiesmann und Uli Antons ein tolles Gefühl.

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"Falknerei heute“

Volles Haus hieß es wieder bei der NABU-Vortragsreihe im Bürgerhof im Walshagenpark, diesmal zum Thema „Falknerei heute“.

Gisbert Lütke, 2. Vorsitzender des NABU begrüßte als Referenten Dr. Michael Greshake und bemerkte, dass die Jagd mit Greifvögeln wohl die naturverträglichste Art der Jagd sei.

Dr. Greshake, Tierarzt, Falkner und Mitglied im Deutschen Falknerorden bedankte sich für die Einladung des NABU und wies auf das aktuelle NABU-Positionspapier zum Thema Jagd hin, in dem die Forderung nach Verbot der Beizjagd besteht. Er sieht seinen Vortrag als guten Beitrag zur Kooperation unterschiedlicher Interessengruppen. 

Anschaulich verdeutlichte Dr. Greshake den Zuhörern das Thema “Falknerei". Darunter versteht man die Jagd mit Greifvögeln auf Niederwild in seinem natürlichen Lebensraum, die dem artgerechten Verhalten der Greifvögel in freier Natur entspricht.

Geschichtlich gesehen wurde früher mit Greifvögeln zum Nahrungserwerb gejagt, später war es Privileg und Freizeitvergnügen der feudalen Stände im Mittelalter.

Der Falke ist im Flug das schnellste Tier der Erde und kann bis zu 15 Jahre werden, was jedoch in freier Natur eher selten ist. Den Falknern ist es zu verdanken, dass die rapide Abnahme der Greifvogelpopulationen in den 1970iger Jahren bedingt durch das Pestizid DDT, deutlich wurde. Das Insektenvernichtungsmittel wurde 1972 verboten und Greifvogel-Aufzuchtstationen und Auswilderung sorgten für den Erhalt dieser Tiere. Habichte und Falken sind aktuell nicht mehr als vom Aussterben bedrohte Tierarten anzusehen. Auch auf  den Aspekt Rehabilitation, das heisst den Umgang mit verletzten Greifvögeln ging der Referent kurz ein.

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Der Habicht – ein verfolgter Jäger

Am Donnerstag den 05.03.2015 setzt der NABU die erfolgreiche Informationsreihe fort. Im Mittelpunkt stehen Greifvögel wie der Habicht – „Vogel des Jahres 2015“ Vortrag. im Bürgerhof Schotthock.

Der Flug eines Greifvogels ist ein faszinierendes, einzigartiges Naturschauspiel, das man nicht so schnell vergisst und das wir sicher nicht missen möchten. Auch unsere Kinder und Enkel sollen sich an diesem Anblick weiter erfreuen dürfen. Welche Rolle spielt die Jagd bei dem Erhalt unserer Greifvögel? Viele Greifvogelarten sind in ihrem Bestand bedroht – und zwar durch illegale Verfolgungen durch den Menschen. Greifvögel werden hier fälschlicherweise als „unliebsame Konkurrenten" um Jagdbeute und als angebliche „Raubvögel" bezeichnet, die eine Gefahr für Haus- und Nutztiere darstellten. Diese falschen Mythen werden leider bis heute vielen Greifvögeln zum Verhängnis. Sie werden immer noch viel zu oft mit Gift, Schrot oder Fallen verfolgt und getötet.

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