"Aktivstalls für Schweine" in Hilter

„Sehr beeindruckend“ und „Respekt!“:

 

Besichtigung des „Aktivstalls für Schweine“ in Hilter fand bei allen Teilnehmern eine einstimmig positive Resonanz!

Kürzlich war es wieder soweit: Die Gruppe aus Vertretern der NABU Ortsgruppe Steinfurt, Landwirte sowie interessierte Umwelt- und Tierfreunde starteten zu einer weiteren Hofbesichtigung, um sich über alternative Haltungsformen im Nutztierbereich zu informieren.

Wurden bereits eine Hofbesichtigung in Samern bei Schüttorf (Schweinehaltung im Offenstall) sowie in Lentförden bei Hamburg  (Muttergebundene Kälberaufzucht) angesehen, so ging es heute zum „Aktivstall für Schweine“ von Frau Mörixmann nach Hilter bei Osnabrück.

Bereits bei der Ankunft auf dem Hofgelände konnten die Teilnehmer mit großer Freude feststellen, dass das Interesse an einer alternativen Haltungsform, die dem Tierwohl dient, groß ist, da nicht nur die Gruppe aus Steinfurt zur Besichtigung vor Ort war. Frau Mörixmann ermöglicht ca. 2-3 Mal pro Woche interessierten Besuchern einen Einblick in ihre Stallungen und ihre Arbeit. 

Auf die Hygiene wird hierbei unbedingt geachtet und Wert gelegt. So erhielt jeder Besucher vorab eine Schutzkleidung, die er anlegen musste. Erst dann ging es gemeinsam in die Stallung.

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NABU-Ortsgruppe gegründet

Beatrix Pliet übernimmt Verantwortung als Kassiererin

Mit mehr als 20 interessierten Naturfreunden geht die Ortsgruppe Ibbenbüren des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) an den Start. Als Kassiererin stellte sich Beatrix Pliet der Gründungsversammlung vor. Weitere Ämter, etwa das des Ortssprechers, sollen im Verlauf der nächsten Treffen vergeben werden. „Wir machen da keinen Druck, wollen einfach alles auf uns zukommen lassen“, erklärte Reinhard Mau, der die Gründung der Ortsgruppe auf den Weg gebracht hatte. Mit ihm und Pliet gehören Maria Beier, Ruth Rahe sowie Hans und Agnes Seifert zum engeren Kreis der Ortsgruppe.

Weniger für Organisatorisches, als vielmehr dafür, sich gegenseitig kennenzulernen, wurde die Gründungsversammlung genutzt. Wer ist gekommen? Warum und mit welchem Anliegen? Diese und weitere Fragen loteten die bereits eingetragenen oder potenziellen NABU-Mitglieder untereinander aus, und der Abend brachte einige Antworten.

Aus der zentralen Vorstellungsrunde resultierte ein buntes Bild: Da waren zum einen diejenigen, die sich bereits seit Jahren, etwa in den Nachbarorganisationen ANTL und BUND oder auf andere Weise für die heimische Natur engagieren. Da waren Vertreter der neuen Bürgerinitiative gegen Massentierhaltung, die Ablehner des K24n-Ausbaus in Laggenbeck und natürlich Menschen, die sich einfach nur Sorgen um die Artenvielfalt im Tecklenburger Land machen. Sie alle konnten sich ganz leicht mit den Begrüßungsworten von Maria Beier identifizieren: „Wir sind bedroht. Leben ist bedroht und gefährdet, seine Vielfalt, auch seine Schönheit.“

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Präsenz für den Naturschutz zeigen

Nabu-Ortsgruppe Ibbenbüren soll am 23. Januar gegründet werden

IVZ Aktuell von Henning Meyer-Veer

Der Naturschutzbund will ab diesem Jahr auch klare Präsenz in Ibbenbüren zeigen. Mitausschlaggebend für die Gründung einer Ortsgruppe sei der geplante Hähnchenmaststall in Bockraden. Doch die Gruppe wolle nicht nur verhindern, sondern auch informieren und aufklären.

IBBENBÜREN. Naturschutz ist ein weites Feld. Für engagierte Menschen gibt es da zahlreiche Möglichkeiten sich einzubringen. Maria Beier, Beatrix Pliet und Reinhard Mau wollen genau das tun. Zusammen mit drei Mitstreitern (Ruth Rahe sowie Hans und Agnes Seifert) will das Trio eine Ortsgruppe des Naturschutzbundes (Nabu) in Ibbenbüren ins Leben rufen. Und zwar am 23. Januar.

Warum? „Wir haben gemerkt, dass in der Stadt die Präsenz für den Umweltschutz nicht da ist“, sagt Reinhard Mau. „Wir wollen und können bestimmt Themen nach vorne bringen und wollen vor Ort Ansprechpartner haben.“ Mitausschlaggebend für ihr Vorhaben sei die Diskussion um den Hähnchenmaststall in Bockraden gewesen. Allerdings wolle sich die Ibbenbürener Nabu-Gruppe nicht als „Verhinderungs-Gemeinschaft“ verstehen, sondern ganz im Gegenteil auch aufklärend und informierend wirken. Zum Beispiel in Schulen oder Kindergärten, mit Vorträgen oder Exkursionen. „Es gibt auch einen pädagogischen Auftrag.“ Auch im Offenen Ganztag gäbe es da Möglichkeiten. Aber nicht nur um Schulen und Kindergärten wolle man sich kümmern, sondern explizit auch um Senioren.

19 Uhr in der Gaststätte Kipp an der Groner Allee

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NABU beendet in Rheine das Jahr mit der alljährlichen Nistkastenreinigung

Rheine. Mit der traditionellen Überprüfung seiner Nistkästen im Stadtgebiet beendete der NABU in Rheine seine Aktivitäten für das vielfältige Jahr 2018. Etwa 50 Nistkästen wurden von den Aktiven des NABU an einem Vormittag kontrolliert und gesäubert, um für die kommende Brutsaison den Hausputz erledigt zu haben.

Im Ergebnis bleibt festzuhalten, dass fast alle Nistkästen bewohnt waren. Aufgrund der langen Wärmeperiode wurde in einigen Nistkästen noch Gelege einer zweiten oder sogar dritten Brut gefunden, die allerdings bedingt durch die dann einsetzende Kälteperiode oder andere Gründe verlassen wurden (s. Fotos).

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Thema Artenvielfalt und Biodiversität, Referenten Dr. Peter Schwartze

Einen überaus interessanten und informativen Abend erlebten die zahlreichen Besucher der Veranstaltung...

Mit dem Referenten Dr. Peter Schwartze von der Biologischen Station des Kreises Steinfurt hatten die Initiatoren einen sehr kompetenten Referenten eingeladen. In einem kurzen Überblick stellte Dr.  Schwartze zuerst die Hauptaufgaben des Vereins, die fachliche Betreuung von besonders geschützten Teilen von Natur und Landschaft, sowie die fachliche und praktische Betreuung von Bewirtschaftern und Flächen im Rahmen des Vertragsnaturschutzes, vor.

Dabei werden die Umsetzung der Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen in diesen Gebieten begleitet. Träger des Vereins sind neben der Arbeitsgemeinschaft für Naturschutz Tecklenburger Land der Kreisverband des NABU, der westfälisch-Lippische Landschaftsverband, die Landwirtschaftkammer Westfalen-Lippe sowie der Kreis Steinfurt. Damit wurde gleich zu Beginn deutlich, wie der Erhalt und die Verbesserung des Naturschutzes im Kreis Steinfurt erreicht werden soll. Nämlich mit allen Beteiligten, also auch der sonst so viel gescholtenen Landwirtschaft.

Dass das nicht immer leicht ist, wurde schnell klar. Aber die Gründe für den Rückzug der Natur und der damit verbunden Rückgang der Artenvielfalt und dem leider an vielen Stellen immer kleiner werden Bestand von  selten Tier- und Pflanzenarten hat viele Gründe, erläuterte der Referent. So ist auch der ungestillte Flächenbedarf für neue Wohngebiete (obwohl die Bevölkerungszahl nahezu konstant bleibt) , Gewerbeflächen und Straßen ein großer Faktor. Auch unser Konsumverhalten trägt dazu bei . Stichworte wie Fleischkonsum, Individualverkehr etc. seien hier genannt.  Ein weiterer Faktor ist die „Vermaisung“ der Landschaft. Hier sind im Zuge der Förderung der Biogasanlagen zusammen mit der Aufgabe der bis dahin bestehenden Brachflächen, viele Flächen für die Natur praktisch verloren gegangen.

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Arbeit mit Schafen

Selina Maiorana aus Steinfurt erzählte Senioren von ihrer Arbeit mit Schafen

Maria Beier von der „Bunten Runde“ im Caritas-Seniorenwohnhaus in Ibbenbüren hatte Selina Maiorana, die sich in der Ausbildung zur Schäferin befindet, zu einem Gespräch mit Senioren eingeladen und freute sich, dass dieses schon lange geplante Treffen nun endlich Anfang November stattfinden konnte.

Natürlich war der Hütehund Loki auch dabei, was den Anwesenden gut gefiel.

Selina erzählte von ihrer Arbeit und die Senioren hörten interessiert zu und hatten viele Fragen.

Schäfer, sagen uns die Historiker, ist einer der ältesten Berufe der Welt und das Schaf zusammen mit der Ziege und dem Hund eines der ersten Haustiere.

Bundesweit gibt es nur zwei Schulen, an denen die Auszubildenden dieses Lehrberufes neben der Praxis in den Schäfereien auch theoretisch betreut werden.

Selina besucht die Berufsschule Halle in Sachsen-Anhalt und ihr Ausbildungsbetrieb liegt im südlichen Thüringen

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„Fischland-Darß-Zingst“

Ulrich Antons vom NABU-Neuenkirchen mit Lichtbildvortrag „Fischland-Darß-Zingst“

In das maritime Kranichland, welches von der glasklaren See mit unverwechselbaren Blautönen zwischen Türkis und Tiefblau und golden glitzerndem Sonnenlicht auf den Wellen fasziniert, nahm Ulrich Antons die Senioren des Pauluszentrum in Ibbenbüren mit auf die Reise.

Er hat Recht, wenn er sagt, dass diese Strände zu den schönsten weltweit gehören. Die Kraniche „Vögel des Glücks“, sind die Bewahrer der Geheimnisse dieses wunderbaren Landes und einmalig ist ihr eleganter Tanz in den Flachwasserlagunen des Meeres zwischen Reet, Strandhaferdünen und Küstenwäldern.

Fossilien an den Feuersteinstränden bringen Grüße aus ferner kreidezeitlicher Vergangenheit. Der vom Wasser rund geschliffene Lochstein, den die Einheimischen als „Hühnergott“ bezeichnen, gilt als Glückssymbol.

Mit Glück findet man Bernstein in einer Farbskala von Weiß über Zitronengelb und Orange bis zu Schokoladentönen.

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