Max Lohmeyer's 98. Geburtstag

Selbstverständlich war der Naturschutz auch am 98. Geburtstag von Max Lohmeyer das wichtigste Gesprächsthema der vielen Gäste. Der stellvertretende Bürgermeister Klaus Meiers, Ruth Rahe aus Tecklenburg, mit der Lohmeyer viele Jahre im NABU - Vorstand zusammengearbeitet hat und Erich Wegjahn, der sich um die Tiere auf dem Göckenteich kümmert sowie die Familie war gekommen, um herzliche Glückwünsche auszusprechen.

Ganz stolz präsentierte der Urenkel Max Max an dem hohen Geburtstag einen Wackelzahn. Dafür durfte er auch beim großen Foto den Blumenstrauß des Bürgermeisters tragen. "Bei uns klingelt das Telefon an jedem Tag", erzählt Inge Lohmeyer. "Gestern ging es um einen kranken Uhu in Ochtrup", erklärte die Frau des Geburtstagskindes und Erich Wegjahn sprach von einer verletzten Ente auf dem Grafensteiner See, um die er sich gekümmert hatte. Lohmeyer stellte fest, dass in diesem Jahr viele junge Eulen eingegangen seien.

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Wir wollen zu Land ausfahren......

Ausflug der Paulus-Senioren zum NABU-Zentrum in Steinfurt–Borghorst am 08.06.2017

18 Teilnehmer hatten während der Fahrt nach Steinfurt viel zu sehen und zu erzählen. Gut gelaunt kamen wir am NABU-Zentrum, Ostendorf 10, an und dort wartete im Seminarraum schon eine liebevoll gedeckte Kaffeetafel auf uns. Adelheid Bode, Inge Lübke und Ingrid Schröter hatten Blechkuchen gebacken und nach der Begrüßung durch Renate Waltermann, die Gastgeberin und Barbara Niehues von der NABU-Ortsgruppe Steinfurt, ließen sich alle Kaffee und Kuchen schmecken. Dazu spielte uns Hanni Herker-Orthaus aus Epe einige flotte Weisen auf dem Akkordeon.
Leider konnte Max Lohmeyer nicht zu diesem Treffen kommen, er fühlte sich nicht wohl, wie uns sein Sohn Michael berichtete, der auf dem NABU-Hof wohnt und dort auch drei Kälber von schottischen Hochlandrindern mit der Flasche betreut, die sich einige von uns auch ansehen konnten.
Geplant war, einen Kurzvortrag von Max Lohmeyer über seine Auswilderungsstation für Greifvögel zu hören und auch etwas über den Waldkauz, den Vogel des Jahres zu erfahren. Das werden wir zu einem späteren Zeitpunkt ins Programm nehmen.

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Keine Angst vor Bienen

Schüler gewinnen Tag im NABU-Lehmdorf

Es ist soweit. Die 4b der Graf-Ludwig Schule aus Burgsteinfurt löst ihren Sonderpreis für den Malwettbewerb "Plastik im Meer" ein. Gewonnen haben sie eine Führung und eine Aktion ihrer Wahl im NABU-Lehmdorf.

"Keine Angst vor Bienen" hatten die Vierer an diesem Vormittag bestimmt nicht. Bei einem Nektarspiel wurden die Kinder zu Bienen und versuchten so schnell wie möglich Wasser, dass die Nektarnahrung darstellte, von der Blumenwiese sicher in den Bienenstock zu bringen. Auch beim Fertigen eines Bienenhotel aus Lehm, konnten die Schüler einiges lehrreiches über das Leben der Bienen erfahren.

 

Keine Angst vor Bienen ist ein Bildungsprogramm zur Förderung des Umweltbewusstseins. Es ist eins von 8 Programmen, die der NABU Kreisverband Steinfurt mit finanzieller Unterstützung durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen für Kitas und Schulen entwickelt hat. Neben der Umweltbildungsaktion im außerschulischen Lernort „NABU-Lehmdorf“ beinhalten die Programme auch ausleihbare Materialien und Arbeitsblätter für Projekte und Unterrichtsreihen.

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NAJU erforscht Wasserlebewesen

Rheine. Die Naturschutzjugend Rheine erkundete am Montag Nachmittag den Frischhofsbach. Zwölf Kinder bauten kleine Boote aus alten Weinkorken, Papier, Zahnstochern.

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Naturschutzjugend des Kreis-Nabu aktiv

Mitglieder der Naturschutzjugend aus allen Ortsgruppen des Nabu im Kreis Steinfurt und weitere interessierte Kinder waren wieder mit spielerischen Lernspielen im Einsatz. Diesmal hatte Ruth Schroer, die Nabu-Bildungsreferentin zum Walderlebnispfad im Bagno in Steinfurt-Burgsteinfurt eingeladen.

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Libellen

Ein Sommer für die Libellen - filigrane Schönheiten der Lüfte. An diesen warmen Junitagen ist der Luftraum über den Teichen erfüllt von steigenden und sich jagenden Libellen. Sie fliegen immer die gleichen Routen , ruhen sich einige Sekunden aus um mit ihren Facettenaugen das Terrain zu sondieren und warten auf die Weibchen. Immer wieder geraten Menschen in Panik , wenn sie heftig surrend wie ein Hubschrauber ihre Reviergrenzen überfliegen und dem Menschen in die Quere kommen. Aber :Die meisten Menschen wissen nicht , dass Libellen nicht stechen können.

Sie haben eine Lege -Röhre mit der sie Wasserpflanzen anstechen und dort ihre Eier ablegen.

Trotzdem werden die pfeilschnellen Jäger noch immer mit Begriffen wie Augenstecher, Teufelsnadel und Teufelsbolzen belegt. Richtig ist daran nur, dass die Libelle teuflisch schnell fliegen kann und wie ein Hubschrauber auf der Stelle stehen kann. Sie kann sogar rückwärts fliegen.

An der Aa und Vechte tanzen zurzeit die Gebänderten Prachtlibellen.

Metallisch blau glänzen die Flügel in der Sonne. Außerdem sind jetzt sind die Mosaik - Jungfer, Plattbauch und die Hufeisen -Azurjungfer an den Teichen und Gewässern zu sehen. Die Larven der Großlibellen überwältigen selbst kleine Fische, Molche und Kaulquappen.

Manche Libellenarten erreichen Fluggeschwindigkeiten von bis zu 50 Kilometern in der Stunde. Dazu schlägt die Libelle vierzig Mal pro Sekunde mit ihren hauchdünnen Flügeln.

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Schmetterlinge

Jetzt fliegen sie wieder -die zarten Wesen aus Licht und Luft. Waldbrettspiele wirbeln durch die Luft, Zitronenfalter und Landkärtchen gaukeln über die Wiesen -Raine und auch der Wanderfalter, der Distel -Falter ist wieder da. In Bannings Busch in Maxhafen ist sogar der seltene „ Nagelfleck“mit dunklen fast violetten Nagel -Malen auf den Flügeln wieder zu finden. . Bernhard Hölscher vom NABU Neuenkirchen/Wettringen fand ein Weibchen an einer alten Buche mitten im Busch. Es fächelte Sexual-Lockstoffe in die Luft und wartete auf die Männchen.
Allerdings - so empfindlich wie sie aussehen , sind die 'Sonnenboten' nicht. Trotzdem : Intensive Landwirtschaft , Bodenversiegelung, artenarme überdüngte Wiesen, überteerte Rad-und Fußwege bedrohen die Schmetterlinge , verkleinern ihre Lebensräume, und manche Arten verschwanden sogar aus dem Blickfeld des Menschen. Aber - Hilfe ist in Sicht. Junge Menschen legen wieder Gärten an und pflanzen nach dem Mondkalender. Aber auch viele Landwirte legen an den Rändern der Felder Blühstreifen an. Sogar das seltene „Übersehene Knabenkraut“, eine Orchideenart ist in den Wettringer Bauernschaften zu finden.

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