Stellenausschreibung

Der NABU Kreisverband Steinfurt setzt sich für die Umsetzung von Naturschutzprojekten, die Pflege und Entwicklung von Lebensräumen,  Biotopverbund, Artenschutz und die Umweltbildung in der Region ein.


Seit 2018 ist der NABU Kreisverband Steinfurt mit seinem außerschulischen Lernort „NABU-Lehmdorf“ eine zertifizierte Umwelt-​Bildungseinrichtung der Bildung für nachhaltige Entwicklung in NRW.

 

Wir suchen vorbehaltlich einer Projektmittelzusage durch das LEADER-Förderprogramm zum 

01. September 2019

für die Umsetzung des Vorhabens „Wilde Vielfalt“ eine Projektleitung, Teilzeit (10 Stunden), befristet für die Dauer der Projektförderung (voraussichtlich bis zum 31. März 2023, ggf. kürzer).

 Zu Ihren Aufgaben zählen hierbei:

Projekt- und Teamleitung, Konzipierung und Durchführung von Bildungsangeboten (Schule und Kita) und Multiplikatorenschulungen mit dem Schwerpunkt BNE zum Thema Biodiversität, Planung und Erstellung von Materialien zur Vor- und Nachbereitung der Veranstaltungen, Vernetzung von Schulen, Kitas, außerschulischen Partnern und Lernorten, Zusammenarbeit und Informationsaustausch mit Behörden, Bildungsträgern und Ehrenamt, Öffentlichkeitsarbeit, Akquise, fördertechnische Abwicklung des Projekts „Wilde Vielfalt“.

 Folgende Anforderungen sind wünschenswert: 

Hochschulabschluss im Bereich Biologie, Landschaftsökologie (oder vgl. Studiengänge), pädagogische Zusatzqualifikation (Zertifikat), Fähigkeit zum selbstständigen, engagierten Arbeiten,Teamleitungsfähigkeit, Organisationsgeschick, Flexibilität, mehrjährige Berufserfahrungen in der Umweltbildung mit Schwerpunkt BNE, Erfahrung in der Abwicklung von Förderprojekten, Fahrerlaubnis Klasse B und eigenes Fahrzeug

Wir bieten Ihnen eine verantwortungsvolle Tätigkeit im Bereich der Umweltbildung/Bildung für nachhaltige Entwicklung. Ihr Dienstort ist das „NABU-Lehmdorf“. Sie sind jedoch regelmäßig und flexibel im gesamten Steinfurter Land beschäftigt. Vergütung nach TVöD 11

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns über die digitale Zusendung Ihrer aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen bis zum 24.08.2019.

Senden Sie einfach Ihre Unterlagen als gebündeltes PDF-Dokument an:

Geschaeftsstelle@NABU-KV-Steinfurt.de

NABU Kreisverband Steinfurt e.V. - Geschäftsstelle -, Anne-Frank-Ring 110, 48565 Steinfurt

 

 

 

Schwalben und Mauersegler in Rheine

Vortrag am 13.04.2018 im gut gefüllten Saal des „Alten Gasthaus Delsen“ in Rheine von Stefan Gerdes, zu dem die NABU-Ortsgruppe Rheine eingeladen hatte.

Stefan Gerdes ist Diplom-Landschaftsökologe und der Ansprechpartner für Schwalben seit 2016 im NABU-KV-Steinfurt. Schon als Kind hatte er großes Interesse an Schwalben und beobachtete sie gern an der Canisius-Schule in Altenrheine, die er besuchte und wo diese immer brüteten.

Als erstes stellte Stefan Gerdes unsere heimischen Schwalben vor, Mehlschwalben, Rauchschwalben, Uferschwalben und Mauersegler und ihre Gemeinsamkeiten. Aus Lehmpfützen holen sich Rauchschwalben Material für ihre kunstvollen Nester. Fotos von Mehlschwalben wurden gezeigt, die sich an Gebäuden im Umfeld von Baustoffunternehmen ihre Nester bauten.

Uferschwalben bauen Bruthöhlen an Steilwänden, sie sind die kleinsten einheimischen Schwalben.

Jürgen Wiesmann vom NABU Neuenkirchen berichtete von einer Brutkolonie am Offlumer See, welche er seit Jahren betreut. Aber auch an einer Großbaustelle hatte sich eine Kolonie niedergelassen, zu der Stefan Gerdes als Fachmann gerufen wurde. Es gab einen Baustopp und erst nach der Kontrolle Ende der Brutzeit konnte die Baustelle wieder freigegeben werden.

Mauersegler – keine Schwalben, sondern Segler – gibt es in der Rheiner Innenstadt am Marktplatz/ Am Thie zu beobachten.

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Tierschutz in der Landwirtschaft

Hofbesichtigung; „Muttergebundene Kälberaufzucht“ in Lentföhrden bei Hans und Anette Möller.

Eine Aktion der NABU-Gruppe Borghorst mit PROVIEH

Sehr interessiert waren die Teilnehmer der Fahrt nach Schleswig Holstein, die Renate Waltermann von der NABU-Gruppe Borghorst und PROVIEH e.V. Kiel organisiert hatten. Stefanie Pöpken, Diplom-Agraringenieurin und Fachreferentin mit Schwerpunkt Geflügel und Rinder, war vielen der Gruppe schon von der Fortbildung „Milchviehhaltung“ im September 2017 im NABU-Zentrum Steinfurt-Borghorst bestens bekannt, bei der auch der Wunsch entstand, artgerechte ethische Tierhaltung kennenzulernen.


Hans Möller begrüßte die Gruppe und stellte zunächst sich und die Öko-Melkburen vor. Es sind Landwirte aus der Region nördlich von Hamburg - die Höfe liegen weniger als 50 km von der Stadtgrenze entfernt. Die Familienbetriebe werden nach strengen Bioland-Richtlinien geführt. Dann zeigte er uns seinen Betrieb, den Wilhelminen-Hof, der den Namen seiner Urgroßmutter trägt. So erlebten wir die muttergebundene Kälberaufzucht und die Aufzucht der männlichen Kälber hautnah, was sehr beeindruckend für alle war. Einen neu angelegten Gemüsegarten gab es zu bewundern und dann ging es in den Melkstall.

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Vortrag über Schwalben und Mauersegler in Rheine

Foto: Phil Thiesmann, Freckenhorst

Pünktlich zur Rückkehr der Schwalben lädt die Ortsgruppe des NABU Rheine für den 13. April 2018, 19:30 Uhr zum nächsten Vortrag ein. Nach der tollen Resonanz bei der Auftaktveranstaltung steht in der Gaststätte „Altes Gasthaus Delsen“ nun sogar der große Saal zur Verfügung.

Im Mittelpunkt stehen diesmal unsere heimischen Schwalben und Mauersegler. Vor allem Mehl- und Rauchschwalben wohnen seit Jahrhunderten in enger Nachbarschaft zum Menschen. Doch nicht jeder kennt noch seine tierischen Nachbarn und kann sie unterscheiden. Grund genug für Stefan Gerdes von der NABU-Schwalben AG die sympathischen Flugkünstler einmal vorzustellen.

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Auf Müllmonsterjagd

Sieben Termine zum Müllsammeln mit Schulen vereinbart

Müllsammelprofis seit Winter 2015

Die Bildungsreferentin Ruth Schroer und ihre Kollegin Monika Hölscher sind unermüdlich, wenn es darum geht, Kindern einen achtungsvollen Umgang mit der Natur zu vermitteln. Das Umweltbildungsprogramm "Auf den Spuren des Mülls" ermöglicht den Schülerinnen und Schülern die Folgen des Müllkonsums bewusst wahrzunehmen. Beim Müllsammeln, als Einstieg in die Problematik, erkennen die Kinder wie viel Müll achtlos weggeworfen wird, der besonders für Tiere lebensbedrohlich sein kann.

Die Idee der Umweltbildungsprogramme des NABU Kreisverbands Steinfurt ist, dass das Umweltbewusstsein der Kinder und Jugendlichen - im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung - gestärkt wird erklärt R. Schroer. Die ausleihbaren Arbeitsblätter und Materialien ermöglichen darüber hinaus eine effiziente Nachbereitung und Vertiefung des Themas in der Schule.

Weitere Umweltbildungsprogramme für Schulen, die von der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW gefördert wurden sind "Greeny der Grünspecht", "Abenteuer Blumenwiese" und "Keine Angst vor Bienen".

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Amphibienzaun am Deelweg in Steinfurt

Junge Naturschützer helfen mit beim Aufbau

Stärkung für die fleißigen Helfer

Letzten Samstag baute die NABU Gruppe Steinfurt am Deelweg ihren Amphibienzaun auf. Die Naturschutzjugend organisierte hierzu eine Kinderaktion. Die Mädchen und Jungen konnten nicht nur beim Aufbau helfen, sondern erfuhren auch Wissenswertes über Kröten, Molche und Co. Die Artenschutzbeauftragte für Amphibien Monika Hölscher aus Steinfurt begeisterte die Kinder mit ihren Erzählungen und kleinen Geschichten über Fänge und den nachgewiesenen Arten in dem Gewässer vor Ort. Als Abschluss konnten die jungen Naturschützer ihr neu gelerntes Wissen spielerisch unter Beweis stellen. Eine gelungene Aktion nicht nur für die Kinder. Am Sonntag bereits konnten 11 Kröten, einige Molche und am Montag mehrere Molche (Berg- und Teichmolche) aus den Fangeimern sicher über die Straße ins Laichgewässer getragen werden.

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Doppelter Umwelteinsatz am 24.02.2018

Umwelteinsätze im Emsdettener Venn und im Holstervenn in Rheine

Doppelter Einsatz der NABU Umweltmacher am Samstag 24.02.2018.

Erste Kiebitze gesichtet.

Am kommenden Samstag finden gleich zwei Umwelteinsätze des NABU im Kreis Steinfurt statt. Zum einen gehen die Vennfüchse des NABU zu ihrem letzten Wintereinsatz ins Emsdettener Venn und treffen sich wie gewohnt um 8:30 Uhr am Aussichtsturm im Emsdettener Venn. Stiefel, wetterfeste Kleidung und gute Laune sind mitzubringen. Wer hat bringt ebenfalls eine kleine Axt mit.

Anmeldungen nimmt Ludwig Klasing unter der Telefonnummer 02572 4188 gern entgegen.

Die ersten Kiebitze wurden nach Aussage  von Ludwig Klasing bereits gesichtet. Mit etwas Glück können die freiwilligen Helfer also am Samstag den taumelnden Flug der selten gewordenen Vögel beobachten. Mit Rücksicht auf die Vegetation und die beginnende Brutsaison der vielen schützenswerten Tier- und Vogelarten im Venn, werden die „Entkusselungsaktionen“ im Sommer über eingestellt. Die nächsten Pflegearbeiten finden dann wieder ab Oktober 2018 statt.

Der zweite Umwelteinsatz wird an der Tümpelkette in Holsterfeld, Rheine durchgeführt.

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Obstbaumschnitt interessant und anschaulich vermittelt

Olaf Titlus gab Erfahrungen beim NABU-Seminar weiter

Rheine. Erst theoretisch, dann praktisch vermittelte am Samstagmorgen Olaf Titlus beim vom NABU Rheine angebotenen Obstbaumschnittseminar, worauf es beim Beschneiden von Obstbäumen ankommt. Olaf Titlus, Teamsprecher der befreundeten NABU-Gruppe Neuenkirchen/Wettringen, konnte von den Rheinenser Naturschützern als erfahrener Fachmann im Beschneiden von Obstbäumen für das Seminar gewonnen werden. Er erläuterte vor mehr als 20 Teilnehmern die wesentlichen Grundlagen des Obstbaumschnitts in den von den Mitgliedern des Heimatvereins erst kürzlich neu hergerichteten Präsentations- und Ausstellungsraum am Heimathaus Hovesaat. Angefangen von der „Baumansprache“, bei der zunächst der Baum in Augenschein genommen wird und Auffälligkeiten und zu behebende Probleme gesichtet werden, ging es weiter zum korrekten Schnittansatz und zu den möglichen Reaktionen der Bäume.

 

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