Vom Schaf zum Wollknäuel

Vorbereiten und Verspinnen von roher Schafwolle

Am 9. Februar 2017 um 20.00 Uhr besucht uns im NABU-Zentrum, Ostendorf 10 in Steinfurt-Borghorst Frau Christine Umnus, Fachfrau für Aufbereitung und Verarbeitung von Rohwolle. Im Gepäck hat sie rohe Schafwolle (Schurwolle) von verschiedenen Schafrassen, Werkzeug zum Bearbeiten der Wolle und einige Spinnräder aus alter und neuerer Zeit. Sie zeigt, wie die Rohwolle nach dem Scheren aufbereitet wird, um dann versponnen zu werden. Dies kann sowohl an einer Handspindel als auch an verschiedenen Spinnrädern ausprobiert werden.

Bei Interesse könnte daraus eine Spinngruppe entstehen, die sich regelmäßig in gemütlicher Runde im NABU-Zentrum zum Spinnen trifft. Wer dann auch noch Lust hat, aus der Naturwolle was Schönes zu stricken, ist dazu herzlich eingeladen! Um einen Unkostenbeitrag wird gebeten.

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Neujahrsempfang des Kreisverbands Steinfurt in Rheine

„Wenn Sie vor 20 Jahren in den Urlaub fuhren, dann mussten Sie bei Frankfurt anhalten und die Windschutzscheibe von Insekten befreien. Heute bleibt ihre Scheibe bis München fast sauber.“ Die sinkenden Vogel- und Insektenpopulationen, die zunehmende Versiegelung und abnehmende Artenvielfalt bereiten auch im Kreis Steinfurt Sorgen. Und es werden immer mehr Menschen, die den Sorgen Taten folgen lassen. Mit aktuell 2940 Mitgliedern zählt der Nabu-Kreisverband Steinfurt zu einem der mitgliederstärksten Verbände im Land.

Beim Neujahrsempfang im Schafstall im Walshagenpark forderte der Kreisvorsitzende Michael Wolters seine Mitstreiter zu einer ganz persönlichen Nachhaltigkeitsoffensive auf. Jeder sei gefordert, in seinem persönlichen Umfeld, an seinem Arbeitsplatz, und mit Blick auf die zum Neujahrsempfang gekommenen Vertreter der Parteien auf Kreis- und Stadtebene, sagte Wolters: „Richten Sie Blühstreifen auf öffentlichen Flächen ein, setzen Sie sich dafür ein, auf Gewerbegrundstücken Areale einzurichten, die die Artenvielfalt fördern, verzichten Sie auf immergrünen, aber nutzlosen und ökologisch bedenklichen Kirschlorbeer als Grenzbepflanzung.“

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Vögel und Fledermäuse bedanken sich beim NABU Rheine

Zwei kleine Abendsegler im Nistkasten

Bei der diesjährigen Nistkasten-Reinigungsaktion des NABU in Rheine waren wie in den vorhergehenden Jahren im Spätherbst Fledermäuse in den Nistkästen anzutreffen.

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NAJU-Gruppe backt nachhaltige Plätzchen zu Weihnachten

Rheine. Das letzte Treffen der Naturschutzjugend Rheine in diesem Jahr stand zur Jahreszeit passend im Zeichen der Weihnachtsbäckerei.

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Kürbisgeister

Rheine. Die Naturschutzjugend Rheine traf sich kürzlich zum zweiten Mal an ihrem neuen Standort, der Marienschule Hauenhorst.

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Multimedia-Informationsabend mit dem Thema Wolf

Der NABU Horstmar lädt am Donnerstag den 10. November 2016 um 19:00 Uhr in das Vereinshaus der Schützenbruderschaft St. Katharina in Horstmar ein, zum Multimedia-Informationsabend mit dem Thema Wolf. Die Informationen werden präsentiert durch den NABU-Wolfsbotschafter Peter Griemberg und den Abend moderieren wird Dr. Norbert Ahlers.

 

Einladung als >>>PDF<<< klicken

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NABU Neuenkirchen/Wettringen

Im Herbst 2015 traf sich ein Vertreter der o. g. NABU Ortsgruppe mit dem landwirtschaftliche Ortverein um unter anderem eine Idee zu unterbreiten.

Die Ackerrandstreifen in einigen Bereichen sind, wie anderswo auch, auf ein minimum reduziert worden und mehr als Gräser und einige relativ resistente Blühpflanzen wie Mohn, Bärenklau, Schafgabe, Brennesseln und Disteln wächst dort nicht mehr.

Um den Insekten, speziell Wildbienen und verschiedenen Faltern, wieder Nahrung und ein „Zuhause“ zu bieten, traten wir an die Landwirte heran um möglicherweise einen wenig befahrenen und selten gebrauchten Feldweg nebst Ackerrandsteifen komplett aufzubereiten und niedere Blühpflanzen einzusäen. Wenn mehr Insekten vorhanden sind, haben auch deren Frassfeinde wie z.B. die Feldlerche, Kiebitz, Feldsperling, Schwalben sowie Bach- und Schafstelze mehr Futter für sich und ihre Brut. Auch Igel und Fledermaus profitieren von dem Nahrungsangebot.

Die Landwirte fanden die Idee durchaus Interessant und klärten die Anlieger dieses Vorhaben auf. Sie versprachen, speziell die Ackergrenzen hier sichtbar zu machen, den Feldweg wenig zu benutzen und mit den Spritzmitteln ein wenig mehr Abstand zu halten. Zudem würden sie uns bei der Umsetzung helfen.

Der NABU Neuenkirchen/Wettringen beantragte schriftlich bei der Gemeinde Neuenkirchen die Kostenübernahme, da die Feldwege im Gemeindebesitz sind. Hierzu wurde gleich eine Beschreibung der Maßnahme und die anfallenden Kosten beigefügt.

 

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