Arbeit mit Schafen

Selina Maiorana aus Steinfurt erzählte Senioren von ihrer Arbeit mit Schafen

Maria Beier von der „Bunten Runde“ im Caritas-Seniorenwohnhaus in Ibbenbüren hatte Selina Maiorana, die sich in der Ausbildung zur Schäferin befindet, zu einem Gespräch mit Senioren eingeladen und freute sich, dass dieses schon lange geplante Treffen nun endlich Anfang November stattfinden konnte.

Natürlich war der Hütehund Loki auch dabei, was den Anwesenden gut gefiel.

Selina erzählte von ihrer Arbeit und die Senioren hörten interessiert zu und hatten viele Fragen.

Schäfer, sagen uns die Historiker, ist einer der ältesten Berufe der Welt und das Schaf zusammen mit der Ziege und dem Hund eines der ersten Haustiere.

Bundesweit gibt es nur zwei Schulen, an denen die Auszubildenden dieses Lehrberufes neben der Praxis in den Schäfereien auch theoretisch betreut werden.

Selina besucht die Berufsschule Halle in Sachsen-Anhalt und ihr Ausbildungsbetrieb liegt im südlichen Thüringen

Fotos aus dem Schäferei-Alltag ergänzten ihren Vortrag über die Schafe, die Paarhufer und Wiederkäuer sind. Sie stellte verschiedene Haustierschafrassen vor und erzählte von der Fleisch-und Wollerzeugung.

Fragen nach den Flächen für die vielen Schafe in der großen Herde wurden beantwortet.

Kräftige Massage durch die Tritte der kleinen Hufe, die jeden gestressten Boden festigen, ohne die Grasnarbe zu zerstören, lässt die Pflanzen kräftiger wachsen und blühen. (Naturschutz mit Biss!) Die Imker freuen sich, denn wenn die Schafe vor den Bienen auf den Flächen waren, schmeckt der Blütenhonig viel besser.

Dank an Selina Maiorana und Verabschiedung nach so viel Wissenwertem durch Maria Beier, Leiterin der „Bunten Runde“.

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