Fledermäuse im Seniorenkreis

Der Seniorenkreis im Pauluszentrum Ibbenbüren erlebte einen interessanten Vortrag.

Nach der Begrüßung und der Vorstellung des Referenten, Wolfgang Stegemann aus Rheine, kam ein kleiner herbstlicher Einstieg,

Danach ließen sich alle den leckeren Bienenstich mit Tee oder Kaffee schmecken, genossen die liebevoll herbstlich dekorierte Tafel und plauderten über dies und das.

Im Mittelpunkt des Nachmittag stand der Multi-Media-Vortrag über FLEDERMÄUSE, den der Artenschutzbeauftragte des NABU-KV-Steinfurt, Wolfgang Stegemann aus Rheine für uns hielt.

Fledermäuse üben eine besondere Faszination auf Menschen aus. Sie sehen mit den Ohren, fliegen mit den Händen und schlafen mit dem Kopf nach unten. Alle der in Deutschland vorkommenden Fledermausarten stehen auf der Roten Liste und sind vom Aussterben bedroht.

Zwischen den verlängerten Fingerknochen spannt sich die sogenannte Flughaut bis zum Hals und zu den Hinterbeinen bis zum Schwanz. Nur der Daumen, den die Fledermaus zum Festhalten an unebenen Oberflächen benutzt, ist nicht in die Flughaut eingespannt. Bei Nahrungsaufnahme nutzen sie die Flügel als Kescher, so ist die Fangquote höher, als wenn sie die Nahrung direkt mit dem Maul fangen müssen.

Wolfgang Stegemann stellte die bei uns im Kreis bekannten Fledermausarten vor und ging auf Sommer-und Winterquartiere ein. Ein trauriges Kapitel ist die Bedrohung der Tiere durch Pflanzenschutzmittel (Rückgang der Insekten) und die Zerstörung der Lebensräume. Rotorenblätter der Windenergieanlagen sind ein großes Problem. Verwirbelung der Luftströme und Druckabfall lassen die Lungen und andere innere Organe der Tiere platzen. Aus diesem Grund sollte der Ausbau von Windkraftanlagen nur unter naturverträglichen Aspekten weitergeführt werden. Dafür setzt sich auch die Deutsche Wildtierstiftung ein.

Es war ein spannender Vortrag, den uns Wolfgang Stegemann bot, von dem hier nur ein kleiner Ausschnitt wiedergegeben werden kann. Einen ganz herzlichen Dank an den Fachmann vom NABU-KV-Steinfurt!

Mit dem Schlußlied „Kein schöner Land in dieser Zeit“ endete der Nachmittag.

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