Kutschfahrt...

...durch den herrlichen Darßwald im Nationalpark in Mecklenburg-Vorpommern

Ein schönes touristisches Angebot nutzten Mitglieder des NABU-KV-Steinfurt, Angehörige und Freunde mit einer Kutschfahrt durch den herrlichen Darßwald im Nationalpark, vorbei an kiefernbewaldeten Dünen, Erlbrüchen, malerischen Buchenwäldern oder lichten Waldwiesen.

Leider lagen auch die „Darßvampire“, eine Menge Mücken, überall auf der Lauer. Mannshohe Adlerfarne bedeckt das Unterholz des Darßwaldes und die Durchquerung der üppigen Fauna zeigte sich recht abenteuerlich.

Gespenstisch anmutend sind die sich in Senken oder Riegen gebildeten Brüche, in deren moorigem Boden sich die schlanken, hochstämmigen Erlen, Wasser-Schwertlilien, Wasserfedern und andere seltene Vegetationen ausbreiten können. Vermoderte Baumreste und das verwesende Laub des Herbstes sind die natürliche Kulisse für ein Waldmärchen.

Ziel unserer Kutschfahrt war der bereits 1848 erbaute Leuchtturm von Darßer Ort. Ein schlichtes Bauwerk aus rotem Backstein, stattliche 33 Meter Höhe,signalisiert er aus seiner gläsernen Kuppel allabendlich den vorbeiziehenden Schiffen optisch den sicheren Weg. Von der offenen Plattform aus hat man einen ungewöhnlich schönen Ausblick im weiten Rund, bei gutem Wetter oft bis Hiddensee und zur dänischen Insel Moen.

Mit der Kutsche, von zwei Mecklenburger Kaltblütern gezogen, ging es zurück nach Prerow. Dort trifft man am Ortsausgang nach Zingst auf die Hohen Dünen mit darßtypischer Vegetation, wie Heidekraut, Krähenbeeren, wilde Rosen und Ebereschen  auf dem kiefernbewaldeten Dünengelände.

Die „Windflüchter“ sind die Wahrzeichen des Westdarßes. Den ständigen Naturgewalten trotzend, bieten sie den Westwinden bis zu ihrem Fall energisch die Stirn. Motive für Fotografen und Maler.

Draß Natur

R.R.

 

Fotos: Reinhard Mau    

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