Naturkundliche Wanderung in die Elter Emsaue

Zu einer naturkundlichen Herbstwanderung traf sich am frühen Samstagmorgen eine kleine Gruppe auf dem Dorfplatz in Elte.

 

Uli Antons, aktives NABU-Mitglied in Neuenkirchen führte die Naturinteressierten in die Elter Emsaue und informierte anschaulich über Pflanzen und Tiere, die in diesem Biotop heimisch sind.

 

Im Moment blühen in diesem Naturschutzgebiet noch recht häufig die Weiße Lichtnelke, die Sumpf-Schafgarbe und das Drüsige Springkraut, das ehemals aus dem Himalaya als Gartenpflanze importiert wurde. Es hat sich stark ausgebreitet, bietet aber den heimischen Insekten gute Nahrung.

 

Pappel und Erlen, deren Holz man früher für Holzschuh verwendete, säumen den Weg. Hasel, Wilder Hopfen, Holunder, Wasserdost, Weissdorn, Schlehen, Strahlenlose Kamille, Salweide, Pfaffenhütchen, Erlen und Gemeiner Schneeball tragen bereits ihre Samenstände, die vielen Tieren im Winter natürliche Nahrung bieten.

 

Vergeblich hielt man nach der Bekassine Ausschau, die aufgrund besonderer Flugeigenschaften auch als Himmelsziege bezeichnet wird. Dieser kleine Schnepfenvogel ist ein typischer Bewohner der Feuchtwiesen und kam früher in den Emsauen häufig vor.

 

Dafür wurden u.a. Zaunkönig, Ringeltauben, Bussard und ein Ricke mit zwei Kitzen gesichtet.

 

Zum Abschluss ging es zum Elter Blühwiesen-Projekt an der Wischmannstrasse. Die im Mai ausgebrachten Samen haben trotz der extrem trockenen Sommerwitterung einen dichten Bewuchs entwickelt und zeigen sowohl Blüten als auch Samenstände.

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