Von Abendseglern und Co.

60 Interessierte kommen zur Fledermausexkursion am Aasee

60 Interessierte kamen am Kirmes-Samstag zur Fledermausexkursion um den Aasee zusammen. Organisiert wurde die Führung von der Nabu-Gruppe Ibbenbüren.

Axel Kleinmüller stellte zu Beginn die Nabu-Gruppe Ibbenbüren vor und gab dann an Wolfgang Stegemann und Klaus Schnippengerd von der AG Fledermausschutz vom Nabu Kreis Steinfurt ab. Sie erklärten den Körperbau der Fledermäuse und die Funktionen der einzelnen Gliedmaßen. Anhand der heimischen Arten erlebten die Zuhörer exemplarisch ein „Fledermausjahr“. Dabei spielten insbesondere Vorkommen und Gefahren für die Tiere und deren Schutz eine Rolle, heißt es in einer Presseinformation. Die Teilnehmer hatten dazu viele Fragen. Nach dieser informativen Einführung waren die ersten Fledermäuse in der Luft zu sehen und die Teilnehmer stellten die Detektoren an. Damit wurden die Ultraschalllaute der Fledermäuse hörbar gemacht.

„Es war ein aufregendes Erlebnis und die Gruppe hatte Glück, schließlich konnten die Teilnehmer sofort Große Abendsegler sehen und auch hören. Nach wenigen Metern machten sich am Waldrand Zwergfledermäuse bemerkbar und in unmittelbarer Nähe drehten bereits die Wasserfledermäuse auf dem Aasee ihre Runden“, heißt es in dem Pressetext.

Jede Art macht dabei unterschiedliche Ultraschalllaute, was durch die Detektoren vorgeführt werden konnte.

„Wahrscheinlich hätten die Teilnehmer noch mehr sehen und hören können. Leider musste die Exkursion aufgrund eines aufziehenden Gewitters abgebrochen werden“, teilt die Nabu-Gruppe mit. Insgesamt habe es allen Beteiligten eine große Freude bereitet, so dass eine weitere Exkursion stattfinden wird, kündigen die Organisatoren an.

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