Anleitung zur Schwalbenzählung in Rheine

Die Bestandserhebung dient dem Überblick über die Verbreitung und Bestandsentwickllung im Stadtgebiet und als Grundlage für spätere gezielte Schutzmaßnahmen.

Zur Kartierung der Schwalben reicht in der Regel eine Begehung während der Jungenaufzuchtphase, da die Tiere dann besonders oft an die Nester anfliegen. Die beste Zeit dafür ist die Fütterungsperiode. Vor allem die Vorkommen der Mehlschwalben sollen zunächst erfasst werden, da die Erfassung für diese gut sichtbar außen an Gebäuden brütende Art für den NABU leichter umsetzbar ist. Bei der Mehlschwalbe liegt der Kartierzeitpunkt optimalerweise Anfang Juni. Zu diesem Zeitpunkt haben in der Regel auch Spätankömmlinge schon mit dem Brutgeschäft begonnen, so dass alle besetzten Brutplätze über fütternde Elterntiere oder (aus)gebaute Nester (Spätankömmlinge) erfasst werden können. Auch für Rauchschwalben ist der Juni ein geeigneter Erfassungszeitpunkt.

Mehlschwalben im Nest, Bild: NABU/S. Gerdes

Tragen Sie bitte Ihre Informationen mit Datum, Art, Anzahl der besetzten Nester, Straße und Hausnummer und den weiteren Angaben in den Erfassungsbogen ein. Wichtig: nur besetzte, d.h. intakte oder im Bau befindliche Nester zählen; beschädigte Nester ohne Spuren einer Schwalbenbesiedlung nicht zählen! 

Bitte beachten Sie, dass Sie Haus-, Gebäude- und Hofflächen nur mit Zustimmung der Eigentümer bzw. Nutzungsberechtigten betreten dürfen. Wenn Sie an von außen nicht sichtbaren Gebäudeteilen Nester vermuten, melden Sie sich an und fragen Sie freundlich nach. Ist das nicht möglich, tragen Sie die Neststandorte als Vermutung ein.

Bitte übermitteln Sie Ihre Erfassungsergebnisse bis spätestens zum 1. Oktober digital an:

Stefan Gerdes, Email: schwalben-rheine@nabu-kv-st.de

oder per Post:

NABU-Kreisverband Steinfurt, Geschäftsstelle, z. H. Stefan Gerdes, Anne-Frank-Ring 110, 48565 Steinfurt-Borghorst

 

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