Er beschrieb zuerst das Aussehen und die Merkmale dieser Art und machte die Unterschiede zur streng geschützten Europäischen Hornisse deutlich.
Die Asiatische Hornisse ist überwiegend schwarz mit gelben Füßen, sie ist geringfügig kleiner als die heimische Art, die im Kopf- und Brustbereich rötlich gefärbt ist. Bei der Asiatischen Hornisse (Vespa Velutina) handelt es sich um eine invasive Art, die seit 2014 in Deutschland vorkommt. Mit Hilfe genetischer Untersuchung konnte nachgewiesen werden, dass alle in Europa vorkommenden Asiatischen Hornissen von einer in Frankreich eingeschleppten Hornissenkönigin abstammen. Nach der Ausbreitung im südwestlichen Deutschland ist die Art auch seit zwei Jahren vereinzelt im Kreis Steinfurt aufgetreten. Der Entwicklungszyklus startet mit der Bildung von Primärnestern, die noch relativ klein und in geringer Höhe zu finden sind, z.B. in Vogelnistkästen, Schuppen, Carports oder auch in Hecken. Im Sommer wechselt das Volk in sogenannte Sekundärnester. Diese befinden sich meistens in hohen Bäumen und sind aufgrund der Belaubung schlecht zu entdecken.