von Reinhard Mau

„Fischland-Darß-Zingst“

Ulrich Antons vom NABU-Neuenkirchen mit Lichtbildvortrag „Fischland-Darß-Zingst“

In das maritime Kranichland, welches von der glasklaren See mit unverwechselbaren Blautönen zwischen Türkis und Tiefblau und golden glitzerndem Sonnenlicht auf den Wellen fasziniert, nahm Ulrich Antons die Senioren des Pauluszentrum in Ibbenbüren mit auf die Reise.

Er hat Recht, wenn er sagt, dass diese Strände zu den schönsten weltweit gehören. Die Kraniche „Vögel des Glücks“, sind die Bewahrer der Geheimnisse dieses wunderbaren Landes und einmalig ist ihr eleganter Tanz in den Flachwasserlagunen des Meeres zwischen Reet, Strandhaferdünen und Küstenwäldern.

Fossilien an den Feuersteinstränden bringen Grüße aus ferner kreidezeitlicher Vergangenheit. Der vom Wasser rund geschliffene Lochstein, den die Einheimischen als „Hühnergott“ bezeichnen, gilt als Glückssymbol.

Mit Glück findet man Bernstein in einer Farbskala von Weiß über Zitronengelb und Orange bis zu Schokoladentönen.

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von Reinhard Mau

Mehr Platz für fliegende Untermieter

Der Star ist der Vogel des Jahres 2o18. Er findet immer weniger Bruthöhlen in unserer ausgeräumten Landschaft . Ihm kann man sehr gut mit einem Starenkasten helfen. Ein paar Bretter zurecht geschnitten –und fertig ist der Vogelkasten oder das Wildbienen-Hotel.

Mit Nistkästen , -steinen, Eulenluken oder Fledermaus - Schlitzen kann jeder etwas für die fliegenden Untermieter tun, bekräftigt der NABU Neuenkirchen/Wettringen. So sind nicht genutzte Dachräume ideale Quartiere für Fledermaus, Schleiereule oder Turmfalke. Auch in Häusern mit ausgebautem Dach gibt es noch viele ungenutzte Stellen wie zum Beispiel Spitzgiebel, die nur geeignete Einfluglöcher brauchen. Wer sich die gefiederten Freunde nicht ins Haus holen möchte, der kann Einbau - Niststeine für Meise , Mauersegler oder Hausrotschwanz direkt in die Hauswand einbauen lassen.

Gerade die Halbhöhlenbrüter wie Bachstelze und Hausrotschwanz sind dankbar für jede Nistmögllichkeit. In Nisthöhlen brüten auch Kleiber, Trauerschnäpper, Gartenrotschwanz und Wendehals. Falls das Schlupfloch für den Kleiber zu groß ist, verkleinert er es mit Lehm.  

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von Reinhard Mau

Plakette für „Schwalbenfreundliches Haus „ in Horstmar

Jürgen Wiesmann, NABU Neuenkirchen/Wettringen zeichnete den Hof Schulze- Pröbsting,-Hundebeck (Ferienhof Reining) in Horstmar mit der Plakette „Schwalbenfreundliches Haus „ aus

Das Ehepaar Sofia Schulze Pröbsting und Jürgen Hundebeck aus Horstmar hat ein Herz für Schwalben . Jahr für Jahr ziehen die rasanten Flieger ihre Brut auf dem Ferienhof Reining in der Bauerschaft Schagern auf. In diesem Jahr waren sechs Nester belegt. Vor 14 Tagen zeichnete Jürgen Wiesmann vom NABU Neuenkirchen/Wettringen den Hof mit der Plakette „Schwalbenfreundliches Haus“ und einer Urkunde aus.
Dass das Zusammenleben mit den Sommerboten und Glücksbringern nicht immer so einfach ist machte Schulze -Pröbsting deutlich:“ Natürlich fallen beim Nestbau der Rauchschwalben immer wieder Schlammkügelchen auf den Boden, und auch die Kotausscheidungen sind nicht immer eine Zierde, aber dann wische ich den Boden wieder sauber und freue mich über den Nachwuchs in den Nestern.“
Und Jürgen Wiesmann hatte noch einen Tipp für die Schwalben-Freundin parat. „ Bitte die Kot -Brettchen unter den Nestern nicht zu groß zuschneiden. Denn die Schwalben fliegen gern gradlinig ohne Umwege das Nest an, um den hungrigen Nachwuchs mit Insekten zu versorgen“.

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