von Reinhard Mau

NABU vermisst Sandsteinplatten

Gespendete Materialien sind gestohlen worden

Bei der NABU-Ortsgruppe Ibbenbüren sind offenbar gespendete Materialien gestohlen worden. In den vergangenen Monaten seien bereits öfters kleine und größere Steine verschwunden, aber jetzt habe der Diebstahl „ein Maß angenommen, das nicht mehr tolerierbar ist“.

Seit mehr als einem Jahr gestalten einige Mitglieder des NABU am Regenrückhaltebecken im Gewerbegebiet Süd ein naturnahes Areal für eine vielfältige heimische Tier- und Pflanzenwelt. „Mit dem Anlegen einer Hecke für Vögel, Insekten und Kleingetier, dem Errichten einer Trockenmauer, Käferkellern oder Nistmöglichkeiten für Wildbienen wurde schon einiges geschafft. Eine Blühwiese ist gerade in Vorbereitung“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Umso ärgerlicher sei es für die ehrenamtlichen Naturschützer, dass in den vergangenen drei Wochen auf dem Gelände 300 Kilogramm Sandsteinplatten gestohlen worden seien, die Ibbenbürener Unternehmer gespendet hatten. „Sie waren für die Pflasterung eines Rondells bestimmt, auf dem unter anderem Aktionen mit Schülern durchgeführt werden sollen“, heißt es in einer Mitteilung des NABU. Außerdem sei das Anlegen einer Kräuterspirale für Lehrzwecke geplant.

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von Reinhard Mau

Nabu: Insektenschutz ist Vogelschutz

Heimische Pflanzen helfen Vögeln beim Überleben

Wer einen vogelfreundlichen Garten haben möchte, sollte Insekten fördern und Nistmöglichkeitejn anbieten. Dies und noch mehr rät der Nabu. Wer Vögeln in seinem Garten einen reich gedeckten Tisch bieten möchte, pflanzt am besten heimische Gehölze oder Stauden. Das betont der Umweltverband Naturschutzbund Deutschland (NABU) in einem umfangreichen Beitrag auf seiner Homepage. „Für Vögel sind alle Insekten in verschiedenen Lebensphasen als Nahrung attraktiv“, erklärt Norbert Rötker, Schatzmeister der Nabu-Ortsgruppe Ibbenbüren.

Sowohl die Gelege als auch Raupen, Larven und erwachsene Insekten werden besonders im Frühjahr zur Aufzucht der Jungen in großer Zahl benötigt. Selbst Körnerfresser wie Finken und Sperlinge brauchen das tierische Eiweiß für ihre Nachkommen. Würmer oder Spinnen sind zwar keine Insekten, werden jedoch von Meise & Co ebenfalls nicht verschmäht. „Wenn es den Insekten gut geht, freuen sich die Vögel“, bringt es Rötker auf den Punkt. „Vielfalt bei Nahrung und Nistmöglichkeiten ist das A und O bei der Gestaltung eines vogelfreundlichen Gartens“, heben Naturschützer hervor.

Um dieses Gleichgewicht im eigenen Garten oder auf der Terrasse zu erhalten, lässt sich einiges tun. Von Anpflanzungen heimischer Gehölze wie Hartriegel, Schneeball, Vogelbeere, Weißdorn oder Berberitze profitieren beide Tierarten. Sollen im Garten oder auch an Feldrändern Blühstreifen angelegt werden, ist unbedingt auf Regio-Saatgut zu achten, denn die Standortansprüche an Bodenbeschaffenheit oder Bedürfnisse der Tierwelt unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland teilweise beträchtlich. Landwirtschaftliche Betriebe werden bei der Finanzierung durch Förderprogramme der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen unterstützt.

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von Reinhard Mau

Versammlung in Ibbenbüren am 10. März muss leider ausfallen

Liebe Naturfreunde, unsere geplante monatliche Versammlung am 10. März muss leider ausfallen. 

Das AWO-Café wird mit Rücksicht auf Corona gefährdete, ältere, im AWO-Heim lebende Menschen erst wieder ab 14. April geöffnet.
 
In der Karwoche wird ein Treffen auch nicht möglich sein. Somit vergeht eine lange Zeit bis zur nächsten Versammlung.
Nun haben wir allerdings mehrere interessante und auch wichtige Themen, die wir gerne zeitnah mit euch diskutieren bzw. entscheiden möchten.
 
Daher würden wir bei einer genügenden Anzahl von Interessenten am Donnerstag, den 17.03.2022 um 19:00 Uhr, eine ZOOM-Konferenz einberufen.
Die Teilnehmer würden dann eine halbe Stunde vor Beginn der Sitzung den Zugangscode per Mail erhalten.
Falls ihr teilnehmen möchtet, sendet eine kurze Antwort bis zum 14. April an
 
 
Die Erfolge unserer Arbeit am Regenrückhaltebecken sind schon sichtbar. Allerdings schreiten wir mit den wenigen freiwilligen Helfern nur langsam voran.
Daher bitten wir euch um rege Teilnahme an unseren Arbeiten.
Wer Lust und Zeit hat, kann sich am kommenden Samstag, den 12. März, in der Zeit von 8:00 Uhr bis 13:00 Uhr für ein paar Stunden beteiligen.
 
Liebe Grüße
 
Axel und Josef

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