von Reinhard Mau

NABU Gruppe Ibbenbüren besucht Bergehalden

Am 18.10. trafen sich einige Mitglieder der NABU Gruppe Ibbenbüren am Haldenpädagogischen Zentrum der RAG am Dianaweg auf dem Dickenberg, um unter sachkundiger Führung von Historikerin Dr. Marlene Klatt und Forstwirtschaftsmeister Norbert Börgel die Halden am Rudolfschacht und Hopstener Straße zu besichtigen.

Wegen der Größe des Gebietes wurde auf einen Kleinbus der RAG zurückgegriffen. Nach der Präsentation einiger Fakten zur Ausdehnung der Halden (Fläche ca. 98 ha, höchster Punkt 201 m über NN) wurde darauf eingegangen, dass neben der Ablagerung von Waschberge- Material auch verschiedene unbelastete Böden aus Ausschachtungen u. ä. dorthin verbracht wurden und z. T. auch noch werden.
Durch die unterschiedliche Zusammensetzung der angenommenen Materialien entstehen auch alternative Substrate, die auch von verschiedenen Pflanzen bevorzugt werden. Bepflanzt wurden die Aufschüttungen mit heimischen Bäumen, Strauch- und Heckenpflanzen, insbesondere Vogelnähr- und -brutgehölzen wie Schlehen, Weißdorn, Wildrosen, Pfaffenhütchen usw.. So konnten bereits seltene Vogelarten wie Wiedehopf und Pirol beobachtet werden.

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von Reinhard Mau

Von Abendseglern und Co.

60 Interessierte kommen zur Fledermausexkursion am Aasee

60 Interessierte kamen am Kirmes-Samstag zur Fledermausexkursion um den Aasee zusammen. Organisiert wurde die Führung von der Nabu-Gruppe Ibbenbüren.

Axel Kleinmüller stellte zu Beginn die Nabu-Gruppe Ibbenbüren vor und gab dann an Wolfgang Stegemann und Klaus Schnippengerd von der AG Fledermausschutz vom Nabu Kreis Steinfurt ab. Sie erklärten den Körperbau der Fledermäuse und die Funktionen der einzelnen Gliedmaßen. Anhand der heimischen Arten erlebten die Zuhörer exemplarisch ein „Fledermausjahr“. Dabei spielten insbesondere Vorkommen und Gefahren für die Tiere und deren Schutz eine Rolle, heißt es in einer Presseinformation. Die Teilnehmer hatten dazu viele Fragen. Nach dieser informativen Einführung waren die ersten Fledermäuse in der Luft zu sehen und die Teilnehmer stellten die Detektoren an. Damit wurden die Ultraschalllaute der Fledermäuse hörbar gemacht.

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von Reinhard Mau

Kein Anlass für Konkurrenzdenken

Interview mit den Sprechern der NABU-Gruppe Ibbenbüren

Es ist noch gar nicht lange her, dass sich in Ibbenbüren eine Gruppe des NABU gegründet hat. Im Januar war das.

Mit dem Rechtsanwalt Axel Kleinmüller und dem früheren Mathematiker Josef Püttschneider hat sie seit März zwei Sprecher. Wir haben uns mit beiden unterhalten.

Warum engagieren Sie sich im NABU?

Josef Püttschneider: Ich war von klein auf schon immer von der Natur begeistert. Und in der aktuellen Situation, wo wir den Planeten fast ausplündern, ist es angesagt, einzugreifen.

Axel Kleinmüller: Bei mir steht im Vordergrund, dass ich merke, dass wir abhängig von der Umwelt sind, aber die Umwelt nicht von uns – was die Gesellschaft eben nicht merkt. Mit der Umweltverschmutzung zerstören wir unsere Lebensgrundlage.

Was haben Sie sich für die nächsten Jahre als Sprecher vorgenommen?

Kleinmüller: Am liebsten diverse Gruppen zu gründen, wo sich eigeninitiativ Menschen einbringen, um das Umweltverständnis in Ibbenbüren zu stärken.

Püttschneider: Es ist dringend erforderlich, dass wir die Menschen in der Region aufklären und vor allem die Jugendlichen einbeziehen. Deshalb fangen wir mit kleinen Exkursionen an. Deswegen machen wir heute zum Beispiel eine Fledermaus-Exkursion am Aasee. Das ist auch an einem Kirmes-Tag attraktiv.

Wie kann man denn das globale Problem Umweltschutz in Ibbenbüren lösen?

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