von Reinhard Mau

Gehölzschnitt am Rückhaltebecken in Ibbenbüren

Das hat die NABU-Ortsgruppe Ibbenbüren auf den Plan gerufen.

Am Regenrückhaltebecken an der Rudolf-Diesel-Straße / Bogenstraße ist gesägt und gerodet worden. Kräftig. Bäume und Sträucher wurden dort entfernt. Und das nicht zu knapp. Das hat die NABU-Ortsgruppe Ibbenbüren auf den Plan gerufen. Man wolle die Maßnahme zwar nicht grundsätzlich anzweifeln, frage sich aber schon, ob das in dieser Radikalität hätte sein müssen.

Wir haben bei Martin Hagedorn von der Stadt Ibbenbüren, Abteilung Stadtentwässerung, nachgefragt, was es denn mit dieser Maßnahme auf sich hat. Denn: Regenrückhaltebecken dienen eben der Stadtentwässerung und fallen folglich in seine Zuständigkeit.

„Dieses Regenrückhaltebecken ist 1992 errichtet worden“, weiß er. Und in 28 Jahren habe sich dort eine Menge getan. Vor allem in Sachen Pflanzen. „Nach Errichtung ist im Bereich hinter den Böschungsoberkanten als Ausgleich für den damaligen Eingriff die Peripherie auf dem Gelände weitgehend mit Gehölzen bepflanzt worden, die sich jedoch in der Zwischenzeit zu einem dichten Bestand aus vorwiegend geringem Baumholz und Sträuchern entwickelt hat“, sagt Hagedorn. „Die in der Bepflanzungsplanung als Extensivrasen oder Sukzessionsflächen vorgesehenen Bereiche sind zu größeren Teilen von Gehölzen besiedelt worden.“ Auch an den Böschungsunterkanten unmittelbar am Wasser. Weiden und Erlen.

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von Reinhard Mau

NABU Batnight am Aasee Ibbenbüren

Am 05.09. konnte Axel Kleinmüller als einer der Sprecher der NABU Gruppe Ibbenbüren 85
Naturinteressierte am Parkplatz Ledder Straße zur Batnight begrüßen.

Er übergab das Wort an Klaus Schnippengerd und Wolfgang Stegemann von der AG-Fledermausschutz im Kreis Steinfurt, die Wissenswertes zur Evolution, Verhalten und Aussehen der heimischen Fledermaus- Fauna zu berichten wussten.

Sie wiesen auch darauf hin, dass Fledermäuse als Insektenfresser besonders unter dem
Rückgang der Insektenpopulationen zu leiden haben. Darüber hinaus werden Fledermäuse durch den
Verlust von Sommer- und Winterquartieren, z. B. durch Versiegelung von Gebäuden und
Waldeinschlägen bedroht.

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von Reinhard Mau

NABU Gruppe Ibbenbüren besucht Bergehalden

Am 18.10. trafen sich einige Mitglieder der NABU Gruppe Ibbenbüren am Haldenpädagogischen Zentrum der RAG am Dianaweg auf dem Dickenberg, um unter sachkundiger Führung von Historikerin Dr. Marlene Klatt und Forstwirtschaftsmeister Norbert Börgel die Halden am Rudolfschacht und Hopstener Straße zu besichtigen.

Wegen der Größe des Gebietes wurde auf einen Kleinbus der RAG zurückgegriffen. Nach der Präsentation einiger Fakten zur Ausdehnung der Halden (Fläche ca. 98 ha, höchster Punkt 201 m über NN) wurde darauf eingegangen, dass neben der Ablagerung von Waschberge- Material auch verschiedene unbelastete Böden aus Ausschachtungen u. ä. dorthin verbracht wurden und z. T. auch noch werden.
Durch die unterschiedliche Zusammensetzung der angenommenen Materialien entstehen auch alternative Substrate, die auch von verschiedenen Pflanzen bevorzugt werden. Bepflanzt wurden die Aufschüttungen mit heimischen Bäumen, Strauch- und Heckenpflanzen, insbesondere Vogelnähr- und -brutgehölzen wie Schlehen, Weißdorn, Wildrosen, Pfaffenhütchen usw.. So konnten bereits seltene Vogelarten wie Wiedehopf und Pirol beobachtet werden.

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