NABU-Gruppe Ibbenbüren traf sich am 28.03.2019

Reinhard Mau konnte 14 Teilnehmer begrüßen und die Gäste in der Runde, Klaus Schnippengerd und Wolfgang Stegemann von der AG Fledermausschutz im NABU-KV-Steinfurt, herzlich willkommen heißen.

Danach stellte die Kassiererin Beatrix Pliet den derzeitigen Kassenstand der NABU-Gruppe Ibbenbüren vor. 

Reinhard Mau berichtete anschließend aus der Vorstandsarbeit des NABU-KV-Steinfurt und wies auf die anstehende JHV am 11.04.2019 in Rheine im Bürgerhof Walshagenpark hin. Themen „Grubenwasser“ und „BI-Maststall“ streifte er kurz, um dann auf die Wahl eines Sprechers für die NABU-Gruppe Ibbenbüren und eines Stellvertreters überzuleiten.

Axel Kleinmüller (1. Sprecher) und Josef Püttschneider (2. Sprecher) stellten sich zur Wahl und wurden einstimmig gewählt. Sie werden dem Vorstand des NABU-KV-Steinfurt vorgestellt und können dann im Verbandsausschuss, der vierteljährlich in Steinfurt tagt, die Belange der NABU-Gruppe Ibbenbüren vertreten. Herzlichen Dank für die Übernahme dieser Aufgaben.

Nun wurden die Gäste des Abends aktiv. Wolfgang Stegemann übernahm die Begrüßung und Klaus Schnippengerd stellte die Arbeit und die Projekte der AG Fledermausschutz kurz vor.

Eine der Hauptaufgaben dieser AG, bei der auch Elke Berg aus Riesenbeck mitarbeitet, besteht darin, Einblicke in das verborgene Leben der liebenswerten Nachtjäger zu gewinnen und sich dafür einzusetzen, dass unsere Umwelt fledermausfreundlicher wird. Nur durch ein fundiertes Wissen über Lebensweise und Verbreitung können regionale Bestände geschützt werden.

Klaus Schnippengerd brachte seinen kurzen Vortrag mit so viel „Herzblut“ in die Runde, dass man sofort Lust auf eine Teilnahme am nächsten Fledermausprojekt dieser AG bekam und die Möglichkeit besteht auch in der „Batnight“ (Lange Nacht der Fledermäuse) Ende August am Kloster Gravenhorst, wo die Experten der AG wieder tätig werden.

Beatrix Pliets Impulsvortrag über kleine Wiesen und Balkonbepflanzungen mit insektenfreundlichen Blumen aus der heimischen Welt war ebenfalls sehr berührend und wurde mit eindrucksvollen Fotos von Wald und Wiesen vor 50-60 Jahren ergänzt, die zeigten, wie sehr sich unsere Umwelt verändert hat. Beatrix Pliet hatte viele Informationen über Saatgut eingeholt und konnte vor allem zwei Firmen empfehlen. Sie arbeitet auch mit Grundschulen zusammen und hat dort bereits mit Kindern Töpfe mit Samen bestückt. Eine Lehrergruppe legt an der St.Johannes-Bosco GS eine Blumenwiese an. Viele kleine Schritte, die hoffen lassen, dass die Kinder sensibler mit der Schöpfung umgehen lernen.

Als nächstes sollte ein Impulsvortrag von Janina Bischoff zum Thema „Plastik und Müll“ folgen. Durch die Terminverschiebung vom 21.3. auf den 28.3.2019 mußte Janina leider absagen, denn sie feierte Geburtstag, herzlichen Glückwunsch. Sie wird an einem der nächsten Treffen Gelegenheit haben, ihre Erfahrungen und sicher auch Lösungsanregungen vorzutragen.

Ruth Rahe übernahm die Redezeit und das Thema und berichtete über das Verbot der EU vom 27.03.2019 zu Einwegprodukten, wie Trinkhalme, Geschirr und Wattestäbchen. In der Pressemeldung heißt es: „Das EU-Parlament hat die europaweite Plastikstrategie angenommen, die darauf zielt, mit Verboten und Auflagen für Hersteller vor allem die Meere wieder sauberer zu machen.“  Im hiesigen Raum gibt es derzeit viele Aktionen von Vereinen, Schulen, Nachbarschaften und Organisationen im großen Stil  Müll zu sammeln. Eine Besenparty ist am 6.April in Ibbenbüren. Lobenswert, aber ist „Müll verhindern“ nicht vorrangiger? Manfred Middendorf aus Tecklenburg schreibt in der IVZ 22.3.19 „..wir müssen an die Verursacher herankommen und wir brauchen empfindliche Strafen...“ Als ehrenamtliche Mitarbeiterin in Kindergärten und Schulen bietet Ruth Rahe Tischtheater mit Umweltgeschichten an.

Mit einem Gedankenaustausch zu den Tagesordnungspunkten, wobei auch die „Fledermauskiste“ vorgestellt wurde, schloss das Treffen und Wolfgang und Klaus von der Fledermaus-AG wünschten der Gruppe Ibbenbüren einen gelungenen Start in der Naturschutzarbeit vor Ort. Herzlichen Dank!

2.Arbeitstreffen am 28. März 2019 19 Uhr

 

Wir treffen uns ab jetzt jeden 4. Donnerstag im Monat

 

 

Schwerpunkte und Struktur der weiteren Sitzungen:

Plenum: Kurzer Vortrag über einen bestimmten Bereich: (z.B. Fledermäuse )

Zusatzfragen

zeitliches Volumen: ca. 10-15 Minuten

Gruppenarbeit

Plenum: nach Bedarf:

Vorstellung von Ergebnissen

Anregungen - Gedankenaustausch

Formalien


 

Tagesordnungspunkte;

Donnerstag 28. März 2019 von 19 bis 20:30 Uhr

Ort: AWO-Cafe, Klosterstraße 17, 49477 ibbenbüren

 

01. Begrüßung / Vorstellung / Ablauf Reinhard

02. Kassenstand NABU-IBBENBÜREN Beatrix

03. Berichte: NABU-KV_ST / Grubenwasser / BI- Maststall (ca. 5. Min.) Reinhard

04. Wahl: Sprecher und Stellvertreter für den NABU-IBBENBÜREN Reinhard

05. Impulsvortrag Fledermäuse Wolfgang Stegemann / Klaus Schnippengerd 15Min.

06. Impulsvortrag Balkonbepflanzung Beatrix / 10 Min.

07. Impulsvortrag Plastik Janina / 10 Min.

08. Gedankenaustausch zu den TO: 05 / 06 / 07

09. Verschiedenes

Logo Ortsgruppe Ibbenbüren

NABU-Ibbenbüren: Sitzung am 21. Februar 2019

Zur ersten Arbeitssitzung der NABU-Ibbenbüren am 21. Februar 2019 waren dreiundzwanzig Interessenten in das AWO-Cafe an der Klosterstraße 17 gekommen.

Beatrix Pliet eröffnete die Sitzung – Reinhard Mau konnte wegen Terminüberschneidungen erst eine halbe Stunde später dabei sein.

Erster Tagesordnungspunkt waren die bereits bei der Eröffnung benannten möglichen Themenbereiche.

Sie wurden durch weitere ergänzt:

Familienaktivitäten, Arbeit mit Kindern

Insekten-, Nisthilfen

Balkonbepflanzung

Plastik – Konsum - Nachhaltigkeit

Landwirtschaft, Anbau, Tierhaltung

Besichtigung von Höfen (nach bestimmten Schwerpunkten )

 

Damit lagen insgesamt 13 mögliche Themenbereiche vor. Die Teilnehmer konnten sich für ein Interessensgebiet entscheiden.

Für die weitere Arbeit wurden mögliche Vorgehensweisen kurz angerissen:

Z.B.: Informationen durch Experten,

Kontaktaufnahme mit einzelnen Betrieben oder auch der Stadtverwaltung,

Planung von örtlichen Aktivitäten.

Die exakte Planung zu finden und festzulegen,

wird Aufgabe der jeweiligen Gruppe sein, die nach themenbezogener Sachlage eigene Wege entwickeln muss.

Ruth Rahe, die durch jahrelange Arbeit mit Eltern, Kindern und Offener Ganztagsschule über eine Menge Erfahrungen verfügt, berichtete kurz über den Themenbereich „Arbeit in Kindergärten, Schulen, Jugendarbeit“.

Janina Bischoff kam von einer anderen Seite an das Thema „Konsumverhalten, Müllvermeidung“ heran. Als Mutter erzählte sie anhand realer Beispiele, wie man in einer ganz normalen Familie mit drei Generationen das Thema Müll und Nachhaltigkeit ansprechen, bewußt machen und in Ansätzen zu einer Bewußtseinsänderung kommen kann.

Ein anderer Beitrag ging dahin, Anregungen, Hilfen für den Werkunterricht in Schulen zu bekommen, gedacht wurde z.B. an den Bau von Nistkästen, Insektenhotels u.a..

Richard Seifert war es ein Anliegen, im Bereich Landwirtschaft für die nächste Sitzung konkrete Vorschläge

z.B. für Blührandstreifen zu erarbeiten, und mit Hilfe einer PowerPoint Präsentation vorzustellen.

NABU Ibbenbüren

Mit mehr als 20 interessierten Naturfreunden geht die Ortsgruppe Ibbenbüren des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) an den Start. Unter den Gründungsmitgliedern sind auch Vertreter der neuen Bürgerinitiative gegen Massentierhaltung und Gegner des K24n-Ausbaus in Laggenbeck.

Als Kassiererin stellte sich Beatrix Pliet der Gründungsversammlung vor. Weitere Ämter, etwa das des Ortssprechers, sollen im Verlauf der nächsten Treffen vergeben werden. „Wir machen da keinen Druck, wollen einfach alles auf uns zukommen lassen“, erklärte Reinhard Mau, der die Gründung der Ortsgruppe auf den Weg gebracht hatte. Mit ihm und Pliet gehören Maria Beier und Ruth Rahe zum engeren Kreis der Ortsgruppe.

Weniger für Organisatorisches, als vielmehr dafür, sich gegenseitig kennenzulernen, wurde die Gründungsversammlung genutzt. Wer ist gekommen? Warum und mit welchem Anliegen? Diese und weitere Fragen loteten die bereits eingetragenen oder potenziellen NABU-Mitglieder untereinander aus, und der Abend brachte einige Antworten.

Aus der zentralen Vorstellungsrunde resultierte ein buntes Bild: Da waren zum einen diejenigen, die sich bereits seit Jahren, etwa in den Nachbarorganisationen ANTL und BUND oder auf andere Weise für die heimische Natur engagieren. Da waren Vertreter der neuen Bürgerinitiative gegen Massentierhaltung, die Ablehner des K24n-Ausbaus in Laggenbeck und natürlich Menschen, die sich einfach nur Sorgen um die Artenvielfalt im Tecklenburger Land machen. Sie alle konnten sich ganz leicht mit den Begrüßungsworten von Maria Beier identifizieren:

„Wir sind bedroht. Leben ist bedroht und gefährdet, seine Vielfalt, auch seine Schönheit.“