NABU Ibbenbüren

Mit mehr als 20 interessierten Naturfreunden geht die Ortsgruppe Ibbenbüren des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) an den Start. Unter den Gründungsmitgliedern sind auch Vertreter der neuen Bürgerinitiative gegen Massentierhaltung und Gegner des K24n-Ausbaus in Laggenbeck.

Als Kassiererin stellte sich Beatrix Pliet der Gründungsversammlung vor. Weitere Ämter, etwa das des Ortssprechers, sollen im Verlauf der nächsten Treffen vergeben werden. „Wir machen da keinen Druck, wollen einfach alles auf uns zukommen lassen“, erklärte Reinhard Mau, der die Gründung der Ortsgruppe auf den Weg gebracht hatte. Mit ihm und Pliet gehören Maria Beier und Ruth Rahe zum engeren Kreis der Ortsgruppe.

Weniger für Organisatorisches, als vielmehr dafür, sich gegenseitig kennenzulernen, wurde die Gründungsversammlung genutzt. Wer ist gekommen? Warum und mit welchem Anliegen? Diese und weitere Fragen loteten die bereits eingetragenen oder potenziellen NABU-Mitglieder untereinander aus, und der Abend brachte einige Antworten.

Aus der zentralen Vorstellungsrunde resultierte ein buntes Bild: Da waren zum einen diejenigen, die sich bereits seit Jahren, etwa in den Nachbarorganisationen ANTL und BUND oder auf andere Weise für die heimische Natur engagieren. Da waren Vertreter der neuen Bürgerinitiative gegen Massentierhaltung, die Ablehner des K24n-Ausbaus in Laggenbeck und natürlich Menschen, die sich einfach nur Sorgen um die Artenvielfalt im Tecklenburger Land machen. Sie alle konnten sich ganz leicht mit den Begrüßungsworten von Maria Beier identifizieren:

„Wir sind bedroht. Leben ist bedroht und gefährdet, seine Vielfalt, auch seine Schönheit.“

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