von NABU Stadt Steinfurt

Mehr Vielfalt in unseren Gärten

Für mehr Schmetterlinge und Wildbienen in Steinfurt

Info- und Aktionsstand der NAJU zum Wettbewerb

Unter diesem Motto startet am 2. Mai der Wettbewerb zum Thema biologische Vielfalt (Biodiversität) für die 5. und 6. Klassen. Veranstalter des Wettbewerbs ist die Naturschutzjugend der NABU Gruppe Steinfurt und die Stadt Steinfurt.

 

Weltweit ist ein drastischer Artenrückgang der Insekten zu beobachten, dessen Fortschreiten für uns katastrophale Folgen haben wird. Um auf diese Problematik aufmerksam zu machen und aufzuzeigen, was der Einzelne tun kann, engagiert sich die Naturschutzjugend.

 

Ziel des Wettbewerbs ist es, den Kindern die Natur näher zu bringen ihn ihnen zu zeigen, wie wichtig biologische Vielfalt ist. Sie sollen kreativ ihre Ideen umsetzten können und dabei etwas lernen, erklärt Anika Hölscher, Gruppenleiterin der Jugendgruppe. Fünf Aufgaben sollen gemeistert werden. Samenbomben mit heimischen Wildblumen herstellen und an Nachbarn, Familie oder Freunde verteilen, Insektenhotels bauen, sich intensiv über das Insektensterben zu informieren und warum Insekten so wichtig sind, Kurzfilm zur biologischen Vielfalt erstellen und Zukunftsvisionen entwickeln, wie die Vielfalt an Insekten wieder hergestellt werden kann.

Anmelden können sich die Kinder mit ihrer Klasse über die Klassenlehrerin oder Klassenlehrer unter NABU-Zentrum@NABU-KV-Steinfurt.de

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von Reinhard Mau

Tierschutz in der Landwirtschaft

Hofbesichtigung; „Muttergebundene Kälberaufzucht“ in Lentföhrden bei Hans und Anette Möller.

Eine Aktion der NABU-Gruppe Borghorst mit PROVIEH

Sehr interessiert waren die Teilnehmer der Fahrt nach Schleswig Holstein, die Renate Waltermann von der NABU-Gruppe Borghorst und PROVIEH e.V. Kiel organisiert hatten. Stefanie Pöpken, Diplom-Agraringenieurin und Fachreferentin mit Schwerpunkt Geflügel und Rinder, war vielen der Gruppe schon von der Fortbildung „Milchviehhaltung“ im September 2017 im NABU-Zentrum Steinfurt-Borghorst bestens bekannt, bei der auch der Wunsch entstand, artgerechte ethische Tierhaltung kennenzulernen.


Hans Möller begrüßte die Gruppe und stellte zunächst sich und die Öko-Melkburen vor. Es sind Landwirte aus der Region nördlich von Hamburg - die Höfe liegen weniger als 50 km von der Stadtgrenze entfernt. Die Familienbetriebe werden nach strengen Bioland-Richtlinien geführt. Dann zeigte er uns seinen Betrieb, den Wilhelminen-Hof, der den Namen seiner Urgroßmutter trägt. So erlebten wir die muttergebundene Kälberaufzucht und die Aufzucht der männlichen Kälber hautnah, was sehr beeindruckend für alle war. Einen neu angelegten Gemüsegarten gab es zu bewundern und dann ging es in den Melkstall.

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von NABU Stadt Steinfurt

Auf Müllmonsterjagd

Sieben Termine zum Müllsammeln mit Schulen vereinbart

Müllsammelprofis seit Winter 2015

Die Bildungsreferentin Ruth Schroer und ihre Kollegin Monika Hölscher sind unermüdlich, wenn es darum geht, Kindern einen achtungsvollen Umgang mit der Natur zu vermitteln. Das Umweltbildungsprogramm "Auf den Spuren des Mülls" ermöglicht den Schülerinnen und Schülern die Folgen des Müllkonsums bewusst wahrzunehmen. Beim Müllsammeln, als Einstieg in die Problematik, erkennen die Kinder wie viel Müll achtlos weggeworfen wird, der besonders für Tiere lebensbedrohlich sein kann.

Die Idee der Umweltbildungsprogramme des NABU Kreisverbands Steinfurt ist, dass das Umweltbewusstsein der Kinder und Jugendlichen - im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung - gestärkt wird erklärt R. Schroer. Die ausleihbaren Arbeitsblätter und Materialien ermöglichen darüber hinaus eine effiziente Nachbereitung und Vertiefung des Themas in der Schule.

Weitere Umweltbildungsprogramme für Schulen, die von der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW gefördert wurden sind "Greeny der Grünspecht", "Abenteuer Blumenwiese" und "Keine Angst vor Bienen".

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