Die „Schlauen Füchse“ bauen Nisthilfen für ein Wildbienenhotel

Bienen, Hummeln und Co., das ist das große Thema, welches zur Zeit alle bewegt – da fiel es der NAJU-Gruppe Rheine „Die Schlauen Füchse“ nicht schwer die Aktion des Stadtteilbeirates Hauenhorst/Catenhorn, ein großes Insektenhotel zu bauen, zu unterstützen. Dieses soll demnächst in Hauenhorst in der Dorfmitte auf der neu entstandenen Blühfläche aufgestellt werden.

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Eine Umweltgeschichte im Matthäus-Kiga.

Eine Umweltgeschichte für die "Schulanfänger Sommer 2019" im Matthäus-Kiga. Ein Angebot der NABU-Gruppe Ibbenbüren.

Ein Mitmach-Tischtheater brachte den „Schulanfängern Sommer 2019“ im Matthäus-Kindergarten in Ibbenbüren eine berührende Umweltgeschichte nahe.

Kinder mögen Frösche und können eine Menge über sie erzählen, hören gern Geschichten über sie, singen Lieder, malen und basteln zu diesem Thema.

Die Umweltgeschichte von Mono und seiner Familie am Teich gefiel den Kindern sehr, gespannt hörten sie von dem schönen Zuhause am Teichrand und auch den Freundschaften zu anderen Tieren. Menschen kamen zum Teich, machten dort ein Picknick, doch dann vermüllten sie das kleine Paradies. Die Tiere konnten dort nicht mehr leben und wurden aus ihrem Lebensraum vertrieben. Andere Menschen wunderten sich über die Stille am Teich und sahen dann den Abfall. Sie reinigten den Teich, brachten die Müllsäcke zur Müllabfuhr und hofften darauf, dass die Tiere zurück kommen würden.

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Naturkundliche Wanderung mit dem Naturschutzbund Rheine

Am südlichen Stadtrand von Rheine erhebt sich ein kleiner Hügel in der Landschaft, gerade einmal 94m hoch! Auf den ersten Blick nichts Besonderes! Auch der Kalkabbau hat Spuren hinterlassen, riesige Krater und Seen wurden in diesen Berg gesprengt. Doch das Naturschutzgebiet Waldhügel zählt heute in Sachen Artenvielfalt zu den Spitzenreitern in ganz Nordrhein Westfalen.

Es ist wissenschaftlich belegt, dass am Waldhügel allein 918 verschiedene Farn- und Blütenpflanzen vorkommen. Damit liegt der Waldhügel mit nur einer Art hinter Bonn. Im Kalk-Buchenwald sind viele seltene Waldorchideen zu entdecken: Das Große Waldvögelchen findet hier auf den flachgründigen, trockenen Kalksteinböden optimale Lebensbedingungen. Allein 14 Wildrosenarten recken sich zum Licht und verzaubern den Hügel im Frühsommer in ein Blütenmeer.

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Zertifizierung für den NABU Kreisverband Steinfurt

Qualifizierte Umweltbildungsarbeit

Partizipation auch beim Aufhängen des Schildes „Zertifizierte Einrichtung“ Foto M. Becker

Im Dezember 2018 zeichnete die NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser den NABU Kreisverband Steinfurt mit seinem außerschulischen Lernort „NABU-Lehmdorf“ als Bildungseinrichtung für nachhaltige Entwicklung aus. Die Zertifizierung ist Teil des Entwicklungs- und Umsetzungsprozesses der Landesstrategie „Bildung für nachhaltige Entwicklung – Zukunft Lernen NRW“. Ziel ist es, Bildung für nachhaltige Entwicklung kurz BNE in allen Bildungsbereichen zu verankern – so auch in der außerschulischen (Umwelt-)Bildung und Weiterbildung.

 

Ruth Schroer, Leiterin der Umweltbildungseinrichtung „NABU-Lehmdorf“ in Steinfurt-Borghorst, ist hoch motiviert. Während des Zertifizierungsverfahrens wurde unter anderem an den pädagogischen Konzepten, dem Leitbild der Einrichtung und der Mitarbeiterqualifizierung gearbeitet.

 

Besonders viel Lob gab es vom Bewertungskomitee für die Durchführung der umweltpädagogischen Arbeit im NABU-Lehmdorf. Große Beachtung fanden dabei die vielfältigen Kita- und BNE-Schulprojekte wie zum Beispiel „Der Boden unter meinen Füßen“, „Müll – Nein Danke!“ für die gesamte Sekundarstufe I (5. bis 9. Klasse) und der Bau des Forschergartens „Boden ist Leben“, da dort zukunftsfähiges Denken und Handeln im hohem Maße gefördert wird, damit Kinder und Jugendlichen die vielfältigen Herausforderungen auf dem Weg hin zu einer nachhaltigen Entwicklung erkennen und aus verschiedenen Perspektiven bewerten können.

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Wanderung mit dem Naturschutzbund Rheine

Im Tal der Teufelskralle- Frischhofsbach

Der Frischhofsbach ist ein ausgesprochen gut erhaltener Niederungsbach, der die flache Ebene bei Hauenhorst durchfließt und die typischen Mäanderschlingen zeigt. Hier wird der Bach beidseitig von einem Saum des Erlen-Auewaldes begleitet. Die Talaue ist noch sehr naturnah, da ausgedehnte und quellreiche Auen- und Erlenbruchwälder mit Großseggen-Beständen das Landschaftsbild prägen. Der Bach ist somit die Lebensader, welche den Auenwald erhält. Durch die Dynamik des Wassers kommt es zu Abtragungen und Anhäufung des Sandes, so dass ständig Veränderungen im Auenwald sichtbar werden. Dadurch entsteht in der Bachaue eine Vielzahl von Strukturen wie Inseln, Sandbänke oder Flachwasserzonen. In diesen ausgedehnten morastigen Wäldern hat der Sandbach noch genügend Raum und Dynamik zum Mäandrieren, so dass man die typischen Prall- und Gleithänge gut erkennen kann. Aufgrund der unterschiedlichen Lebensräume beobachtet man hier eine große Artenvielfalt. Bemerkenswerte Pflanzenarten sind zu entdecken, wie das Wechselblättrige Milzkraut, das die Quellfluren und feuchten Wälder liebt. Hervorzuheben ist aber auch die Schwarze Teufelskralle, die im Münsterland immer seltener wird. Eine Vielzahl an Vögeln findet hier geeignete Brut- und Nahrungsbiotope. Allen voran der Eisvogel, der wegen seiner Farbenpracht auch "fliegender Edelstein" genannt wird. Die einzigartige Flora und Fauna dieses Gebietes soll während der Exkursion besprochen werden. Ein weiterer Schwerpunkt ist neben der Vermittlung von Artenkenntnissen die Naturschutz-Problematik.

 

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Erstmalig eine Frau an der Spitze des NABU-KV-Steinfurt!

  Vor 120 Jahren war es eine Frau, nämlich Lina Hähnle, die den „Bund für Vogelschutz“, die Vorgängerorganisation des NABU (Naturschutzbund Deutschland) gründete.

Mit der Studienrätin Kerstin Panhoff aus Nordwalde steht nun erstmalig auch eine Frau an der Spitze des mit nun fast 3000 Mitgliedern größten Naturschutzververbandes im Münsterland.

Sie wurde am vergangenen Donnerstag, 11.4.2019 im Bürgerhof Walshagenpark in Rheine bei der Hauptversammlung des NABU –Kreisverbandes einstimmig als Nachfolgerin von Michael Wolters gewählt, der nicht wieder kandidierte. Mit Rabea Dost aus Steinfurt als neue Jugendreferentin wurde eine weitere Vorstandsposition mit einer Frau besetzt.

Vor diesen und anderen Wahlen gab es zahlreiche Berichte seitens des Kreisvorstandes, der Vertreter der Ortsverbände und von Kerstin Panhoff über den Runden Tisch Biodiversität und von Elke Berg über die Arbeit im Naturschutzbeirat. M. Wolters hatte im Rahmen der Totenehrung insbesondere auf die Leistungen des mit 99 Jahren verstorbenen Max Lohmeyer verwiesen und dankte für die langjährige gute Zusammenarbeit, die dazu geführt habe, dass der NABU Kreisverband Steinfurt auch überregional anerkannt ist.

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Zukunftsorientierte Landwirtschaft

Treffen der Inititative „Zukunftsorientierte Landwirtschaft“ geht in die zweite Runde:

Experten gaben ihr Wissen sowie Erfahrungen über alternative Haltungsformen für Schweine weiter.

Am 12.02.19 fand ein zweites Treffen der Initiative „Zukunftsorientierte Landwirtschaft“  im  NABU-Zentrum in Steinfurt-Borghorst statt. 

Neben Landwirten aus Borghorst, waren zwei alternative Schweinehalter aus Hilter (Nähe Osnabrück) und Samern (Bad Bentheim) sowie eine Vertreterin der Landwirtschaftskammer vor Ort. Außerdem nahmen Mitglieder der NABU-Ortsgruppe und des NABU-Kreisverbandes und interessierte Tierschützer an der Veranstaltung teil.

 

Der Abend diente u.a. dem Austausch von Erfahrungen in Bezug auf die Umstellung von einer konventionellen Nutztierhaltung in eine alternative, tiergerechtere Art. So berichteten u.a. die beiden Experten Frau Mörixmann aus Hilter und Herr van Bebber aus Samern über die Möglichkeiten, Herausforderungen und Lösungen.

 

Frau Mörixmann betreibt einen Aktivstall für Schweine, der den Tieren u.a. ein großes Platzangebot, mehr Beschäftigungsmöglichkeiten und Strohlager bietet, in dem sie sich frei und individuell bewegen können. Herr van Bebber hält seine Tiere ganzjährig in einem Offenstall mit Außenklima. Auch hier finden die Tiere ein großes Platz- und Beschäftigungsangebot. Beide Experten waren sich einig, dass eine Umstellung nicht unbedingt einfach, jedoch sinnvoll und möglich ist, so dass sie diese Entscheidung jederzeit wieder treffen würden. Bei beiden Ställen handelt es sich um transparente Ställe, die von interessierten Verbrauchern besucht werden können. Auch die Initiative "Zukunftsorientierte Landwirtschaft" war bereits auf beiden Höfen und konnte sich ein eigenes Bild machen.

 

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