Außerschulische Ausbildung

Angehende Erzieherinnen und Erzieher im NABU-Lehmdorf

Naturerfahrung - Methoden selbst ausprobieren
Begeisterung wecken ist nicht nur die erste Phase des Naturerlebens sondern auch das, was Landschaftsökologin und Waldpädagogin Ruth Schroer vom NABU Kreisverband Steinfurt in ihrer Schulung „Naturpädagogik in Theorie und Praxis“ den angehenden Erzieher*innen des Hermann-Emanuel-Berufskollegs des Kreises Steinfurt vermitteln konnte.
 
Die beiden Abschlussklassen des HEBK durften im Mai jeweils in geteilten Gruppen den außerschulischen Lernstandort „NABU-Lehmdorf“ besuchen. Dort draußen in der Natur erlebten die Berufspraktikant*innen einen guten Mix aus Theorie und Praxis.
 

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Starke Unterstützung für Vorhaben der Nabu-Ortsgruppe Ibbenbüren

Spenden für Umgestaltung des Regenrückhaltebeckens

Seit Anfang März dieses Jahres beschäftigen sich Mitglieder der Nabu-Ortsgruppe Ibbenbüren ehrenamtlich am Regenrückhaltebecken im Gewerbegebiet Süd mit der Umgestaltung des Geländes. Dort entsteht auf der gerodeten Fläche neuer Lebensraum für Vögel, Kleintiere, Insekten und seltene Pflanzen. Tatkräftige und kostenlose Unterstützung leisteten die Firma Jasper-Gewässerunterhaltung aus Voltlage sowie die Ibbenbürener Unternehmen Fehling Kabel- und Rohrleitungsbau und WM Handwerkerservice.

Steffen Schröer erläuterte am 27. April bei der Spendenübergabe, dass von der Firma Jasper sowohl karge als auch standfeste Böden angeliefert und eingebaut wurden. Darauf wird unter anderem eine Blühwiese angelegt, Tiere finden unterschiedliche Nist- und Brutmöglichkeiten. „Da sich hier Baufelder kreuzten, hat die Firma Fehling gern für die Naturschützer Erdarbeiten mit erledigt“, stellte Geschäftsführer Christian Fehling fest. Für die geplante Trockenmauer legten die Mitarbeiter das Fundament an und schütteten einen Wall auf. Bernd Walhorn und Felix Mau vom WM-Handwerkerservice haben mit einigen Kollegen und technischem Gerät Zerkleinerung und Abtransport größerer Holzmengen, die für die Renaturierung ungeeignet waren, übernommen.

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„Kontrollierte Wildnis“ hinterm Haus

Der naturnahe Garten –Teil 1

Norbert Rötker hat hinter seinem Haus einen Naturgarten angelegt. „Kontrollierte Wildnis“ nennt er die 800 Quadratmeter große Fläche – und erklärt, welche Vorteile diese Art des Gärtnerns aus ökologischer Sicht bietet.

 

Im April gibt es im Garten bekanntlich viel zu tun. Davon weiß dieser Tage mancher Gartenbesitzer ein Lied zu singen. Nachdem beseitigt worden ist, was der Winter hinterlassen hat, stehen je nach Gartenart vielfältige Arbeiten an. Im Gemüsegarten wollen Beete für die Saat vorbereitet, Kohl, Brokkoli, Rote Beete, Möhren, Radieschen, Rettich, Zwiebeln und Spinat ausgesät werden. Im Obstgarten wird angepflanzt (zum Beispiel Erdbeeren oder Beerensträucher), beschnitten und geformt. Und auch im Ziergarten ist einiges zu tun, damit er das ganze Jahr über blüht und ein harmonisches Bild abgibt: Boden auflockern, Sommerblumen aussäen oder vorziehen, Blumenzwiebeln setzen, düngen.

Von all diesen Arbeiten erledigt Norbert Rötker derzeit nur die wenigsten. Hinter seinem Eigenheim am Püsselbürener Damm blickt er nämlich auf keinen herkömmlichen, sondern auf einen naturnahen Garten. Schön wild sieht es hier auf rund 800 Quadratmeter Fläche aus. Vielfältige heimische Pflanzen und Kräuter, ergänzt durch etliche, scheinbar wahllos verstreute Stein- und Totholzhaufen, bestimmen das Bild.

„Magere, also nährstoffarmeBöden bedeuten Artenvielfalt.“

 

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Drei Insektenhotels am Radweg Max-Clemens-Kanal

Manchmal dauern die Dinge etwas länger, vor allem wenn man es unbedingt mit Fördermittel machen möchte.

 

Die Planungen des mittlerweile fertiggestellten Radweges entlang des Max-Clemens-Kanals dürften Ihren Ursprung vor ungefähr 10 Jahren haben. Der Heimatverein Wettringen war hier schon lange dran, bevor die Ortsgruppe des NABU Neuenkirchen/Wettringen Anfang 2017 gefragt worden ist, ob die Gruppe nicht ein schönes und nützliches Insektenhotel auf der Strecke bauen und aufstellen möchte.

 

Die Planung begann hochmotiviert mit einigen Mitstreitern, der Kreis Steinfurt signalisierte eine Kostenübernahme und alles schien rund zu laufen. Leider haben Fördermittel so ihre Tücke, viel Papier, viel verschiedene Akteure, schwierige Kommunikation und eine lange Wartezeit.

 

Ende 2019 war es dann soweit, es konnte gebaut werden. Statt einem sollten es jetzt drei Stück werden. Durch das lange Warten hatte sich die Planungsgruppe weitestgehend verabschiedet. Was als gesellige Gruppenaktion geplant war, wurde durch Corona zu einer Herausforderung, termingerecht für die Förderung zu liefern. Innerhalb eines halben Jahres haben die NABU Mitglieder Sven und Olaf Titlus als Vater-Sohn Projekt die 3 Fachwerk-Gestelle in ungefähr 500 Arbeitsstunden erstellt. Eine großartige Leistung!

 

Weitere 100 Arbeitsstunden wurden für die Füllungen von anderen NABU-Mitgliedern in Heimarbeit gefertigt. Jedes ist ein Unikat und ein Kunstwerk für sich. Aufgestellt wurden diese von den Ehrenamtlichen in Neuenkirchen, Rote Erde, Emsdetten, Hollingen und Wettringen, Maxhafen. Auch wenn es einige Fachleute mittlerweile nicht mehr befürworten, so große Insektenhotels in die Landschaft zu setzen, so sind sie doch gut gelungene Hingucker und sollen zur Nachahmung animieren sowie daran erinnern, wie still und eintönig es in der Landschaft an vielen Stellen geworden ist.

 

Der NABU setzt hier zusammen mit dem Kreis Steinfurt ein deutlich sichtbares und schönes Zeichen zur Erhaltung und Förderung der Artenvielfalt.

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JHV 2021 erneut verschoben

Neuer Termin: Freitag, 29.10.2021

Liebe Mitglieder,

aufgrund der immer noch problematischen Corona-Lage und unserer Hoffnung, dass nach einem Sommer erhöhter Impfaktivitätten möglichst viele Naturschützer*Innen an einer Präsenzveranstaltung teilnhemen können, hat der Vorstand beschlossen, die JHV 2021 zu verschieben, und zwar auf den 29. Oktober 2021.

Gemäß § 5 Abs. 1 des Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie bleiben sowohl die Vorstandsmitglieder akls auch alle anderen Gewählten zunächst im Amt.

Kerstin Panhoff

1. Vorsitzende 

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NABU-Aktion mit Polizeibegleitung

Heideweiher in Elte sogar Einsatzort der Polizei

Der Heideweiher in Elte im Bereich des als Elter Sand ausgewiesenen Naturschutzgebietes wurde aufgrund einer Anzeige nun nach einer Aktion der NABU-Ortsgruppe Elte sogar Einsatzort der Polizei. Im letzten Jahr hatte die Reservistenkameradschaft wieder Pflegemaßnahmen in dem Naherholungsgebiet vorgenommen. Naturfreunde aus dem Wohngebiet im Bereich der Bockholter Emsfähre hatten in dem Zusammenhang darauf hingewiesen, dass Goldfische in dem Weiher ausgesetzt worden waren.

Das hatte seit der Aussetzung dieser Raubfische dazu geführt, dass die Zahl der Amphibien, der Insekten und der Schmetterlinge dort sehr zurückgegangen ist. Darum wurden mehrere NABU-Mitglieder unter Leitung des Sprechers der NABU-Gruppe Elte Dr. Henning Wachsmuth und des fachkundigen Unternehmers Thomas Fendesack aktiv. Nicht mit der Methode „Einsatz von Elektroschocks“ sondern zunächst mit einem großen Netz und dann mit Reusen wurden die dort ausgesetzten und für das Ökosystem gefährlichen Räuber herausgeholt und für den Verbleib in Aquarien weitergegeben. Die erfolgreiche Aktion wurde aber dann zunächst unterbrochen, nachdem eine Anzeige bei der Polizei eingegangen war und die Reusen entfernt wurden. Diese wurden dann wieder an H. Wachsmuth ausgehändigt, nachdem er den aktiven Polizeibeamten die Maßnahme der NABU-Gruppe erläutert hatte.

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Schon mehr als 70.000 Unterschriften gesammelt - Wir sammeln weiter

NABU Kreisverband Steinfurt hoch erfreut über Halbzeitergebnis der Volksinitiative Artenvielfalt NRW

Mit großer Spannung erwartete der NABU Kreisverband die Halbzeitbilanz der am 23. Juli 2020 gestarteten Volksinitiative Artenvielfalt NRW und wurde am Dienstagmittag belohnt:

Die formale Hürde von mindestens 66.000 Unterschriften wurde - trotz der großen Beschränkungen der Aktivitäten durch die Corona-Pandemie - schon jetzt genommen.

Mit ihrer Volksinitiative unter dem Motto „Insekten retten – Artenschwund stoppen“ legen die drei großen NRW-Naturschutzverbände Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt NRW (LNU) und Naturschutzbund Deutschland (NABU in acht zentralen Handlungsfeldern konkrete Handlungsvorschläge zum Stopp des Artenschwunds und zur Förderung der biologischen Vielfalt in NRW vor.

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