Schleiereulen- Kasten wird umgesetzt!

Berthold Prus und Jürgen Wiesmann setzen auf dem Hof Rainer Lastering, Brechte einen Schleiereulen- Kasten um...

Der Jäger und Naturfreund Rainer Lastering aus der Bauerschaft Brechte in Wettringen brauchte Hilfe . „Ich möchte gern einen Schleiereulen-Kasten umsetzen. Allein kann ich es nicht“ – schrieb er an die NABU Gruppe Neuenkirchen/Wettringen.

Am Samstagmorgen 10 Uhr war es so weit.Gemeinsam mit Berthold Prus und Jürgen Wiesmann kümmerte er sich um das neue Eulen-Heim. Wiesmann packt die Teleskopleiter, ein langes Seil und einen Eimer mit Einstreu aus dem Auto. Rainer Lastering hat bereits die Tür im Scheunen - Giebel geöffnet und die Alu-Leiter angestellt. Auf dem Dachboden öffnet Berthold Prus die Klappe und ist sich sicher :“ In diesem Kasten hat noch nie eine Schleiereule gebrütet. Kein Gewölle , die Einstreu ist vollkommen unberührt. “ Rainer Lastering schlägt vor den Kasten im alten Bullenstall am Wohnhaus aufzubauen. „ Dort können die Schleiereulen durch das extra angebrachte „Uhlenlock“(eine Einflugöffnung) ) geradewegs in den Kasten einfliegen.“

Gesagt, getan. Wiesmann schlingt ein Seil um den Kasten und schon schwebt er ans Tageslicht. Lastering hält dagegen - und klettert vorsichtig die Leiter hinunter. Geschafft. Der große Holz-Kasten steht sicher auf dem Boden. Das Trio schaut sich den Scheunen -Giebel am Wohnhaus an und stellt fest:“ Überall liegt Gewölle auf dem Boden, ein idealer Platz , auf dem Holzvorbau steht der Kasten sicher, die Eulen haben freien Flug und können ungehindert ihre Brut mit Mäusen versorgen.“  

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Fledermauszählung des NABU Rheine – seltene Mopsfledermaus gesichtet

RHEINE. Groß war die Spannung, als sich die AG Fledermausschutz zur alljährlichen Zählung auf den Weg machte, um die Winterquartiere der nachtaktiven Tiere zu kontrollieren. Ausgerüstet mit Taschen- und Stirnlampen, Spiegeln, einer Endoskopkamera und einem Detektor machten sich die NABU-Mitglieder auf den Weg zu einigen Bunkern in Rheine und Neuenkirchen. In den vergangenen Jahren wurde viel Arbeit investiert, damit selten gewordene und geschützte Arten sich in Rheine und Umgebung wohlfühlen.

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Naturschutz in Emsdetten Mach mit!

Unser Jahresprogramm 2017

Mit Spaß für die Natur
Unser Jahresprogramm hält Angebote für Groß und klein bereit. Am liebsten ist uns aber, wenn jung und alt
zusammen etwas unternehmen: Eltern mit ihren Kindern, der Opa mit dem Enkel oder die Tante mit ihrem
Patenkind.

>>>Unser Jahresprogramm 2017 als PDF<<< Klick mal!

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Schlaue Füchse erforschen Natur und Umwelt

RHEINE. Gut besucht war die neueste Aktion der NAJU-Gruppe in Rheine. Elf Kinder im Grundschulalter kamen mit ihren beiden Gruppenleitern in der Marienschule Rheine-Hauenhorst zusammen.

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Naturschutzjugend Rheine aktiv in der Stunde der Wintervögel

120.000 Vogelfreundinnen und Vogelfreunde beteiligten sich in diesem Jahr insgesamt an der Zählaktion des NABU in der Zeit vom 6. Bis 8. Januar 2017. Auch die NAJU-Gruppe Rheine zählte Wintervögel.

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Vom Schaf zum Wollknäuel

Vorbereiten und Verspinnen von roher Schafwolle

Am 9. Februar 2017 um 20.00 Uhr besucht uns im NABU-Zentrum, Ostendorf 10 in Steinfurt-Borghorst Frau Christine Umnus, Fachfrau für Aufbereitung und Verarbeitung von Rohwolle. Im Gepäck hat sie rohe Schafwolle (Schurwolle) von verschiedenen Schafrassen, Werkzeug zum Bearbeiten der Wolle und einige Spinnräder aus alter und neuerer Zeit. Sie zeigt, wie die Rohwolle nach dem Scheren aufbereitet wird, um dann versponnen zu werden. Dies kann sowohl an einer Handspindel als auch an verschiedenen Spinnrädern ausprobiert werden.

Bei Interesse könnte daraus eine Spinngruppe entstehen, die sich regelmäßig in gemütlicher Runde im NABU-Zentrum zum Spinnen trifft. Wer dann auch noch Lust hat, aus der Naturwolle was Schönes zu stricken, ist dazu herzlich eingeladen! Um einen Unkostenbeitrag wird gebeten.

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Neujahrsempfang des Kreisverbands Steinfurt in Rheine

„Wenn Sie vor 20 Jahren in den Urlaub fuhren, dann mussten Sie bei Frankfurt anhalten und die Windschutzscheibe von Insekten befreien. Heute bleibt ihre Scheibe bis München fast sauber.“ Die sinkenden Vogel- und Insektenpopulationen, die zunehmende Versiegelung und abnehmende Artenvielfalt bereiten auch im Kreis Steinfurt Sorgen. Und es werden immer mehr Menschen, die den Sorgen Taten folgen lassen. Mit aktuell 2940 Mitgliedern zählt der Nabu-Kreisverband Steinfurt zu einem der mitgliederstärksten Verbände im Land.

Beim Neujahrsempfang im Schafstall im Walshagenpark forderte der Kreisvorsitzende Michael Wolters seine Mitstreiter zu einer ganz persönlichen Nachhaltigkeitsoffensive auf. Jeder sei gefordert, in seinem persönlichen Umfeld, an seinem Arbeitsplatz, und mit Blick auf die zum Neujahrsempfang gekommenen Vertreter der Parteien auf Kreis- und Stadtebene, sagte Wolters: „Richten Sie Blühstreifen auf öffentlichen Flächen ein, setzen Sie sich dafür ein, auf Gewerbegrundstücken Areale einzurichten, die die Artenvielfalt fördern, verzichten Sie auf immergrünen, aber nutzlosen und ökologisch bedenklichen Kirschlorbeer als Grenzbepflanzung.“

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