Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer…

Einweihung NABU-Schwalbenhotel am Offlumer See

Großer Bahnhof bei der Einweihung des NABU-Schwalbenhotels am ‚Offi‘

„Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer…“, so leitete Hans-Bernd Buss – Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Steinfurt – seine Grußworte ein und ergänzte anlässlich der Scheckübergabe an Olaf Titlus, Teamsprecher NABU Neuenkirchen/Wettringen: „…und für jede Schwalbe habe ich einen Euro mitgebracht.“ – immerhin für 1.000 Schwalben, die hier hoffentlich in den nächsten Jahren erfolgreich brüten.

Samstagmorgen – großer Bahnhof beim Festakt zur Einweihung des NABU-Schwalbenhotels am Offlumer See: Landrat Dr. Klaus Effing und Bürgermeister Franz Möllering hatten es sich nicht nehmen lassen, bei der Einweihung persönlich dabei zu sein und Grußworte an die zahlreichen Zuhörer – NABU-Aktive und interessierte Bürgerinnen und Bürger – zu richten.

Landrat Dr. Effing schwelgte dabei in Jugenderinnerungen und erinnerte an Zeiten, in denen Schwalben noch sehr häufig bei uns im ländlichen Raum anzutreffen waren. Heute sind sie dagegen recht selten geworden. Einerseits fehlt es an Nistmöglichkeiten, andererseits aber fehlt insbesondere die Nahrung und das Futter für die Brutpaare und ihre Jungen, denn der Bestand an Insekten ist nun mal in den letzten zwanzig Jahren dramatisch zurück gegangen – was insbesondere der industrialisierten Landwirtschaft geschuldet ist.

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Nabu-Gruppe Ibbenbüren...

...bietet Umweltschutzgeschichten für Kinder an.

Am 05.06.2019 konnten die Kinder im Markus-Kindergarten in Dörenthe ein Mitmach-Theater erleben und sahen „Mono's Teich“, eine kleine Lerngeschichte über Umweltschutz ohne den „Moralischen Zeigefinger“. Diese kann der Ausgangspunkt für eine vertiefte Betrachtung der Themen Müll, Mülltrennung, Müllvermeidung und Gedanken zur Wiederverwertung sein.

Mit der Natur leben, wissen und empfinden, wie sehr wir selbst Teil von ihr sind, ist ein Ziel dieses Angebotes. Die Natur soll lebendig werden: Wiese, Wald, Garten, Wasser und Himmel, wie auch der Lauf der Jahreszeiten in vielen Stimmungen, mal heiter, mal geheimnisvoll und verzaubert, mal unheimlich – so wie ein Kind sie empfindet.

Inhalt der Geschichte „Mono's Teich“:

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Wildkräuter entdecken und kennen lernen

„Natur auf der Zunge“ lautete das Motto der diesjährigen NAJU-Kreisaktion am Samstag im Lehmdorf.

Kinder durchlaufen lehrreiche Aktions- und Spielstationen

Wie sehen Gänseblümchen aus und woran erkennt man Giersch? Wie schmeckt Spitzwegerich und wie macht man Rosenzucker? Mit Fragen wie diesen beschäftigten sich etwa 30 Kinder und mehrere NAJU-Gruppenleiter am vergangenen Samstag.

 

An fünf verschiedenen Stationen lernten die Kinder vieles über heimische Wildkräuter. Bei einem Kräutersuch- und -riechspiel übten die Kinder Wildkräuter zu erkennen und zuzuordnen. An den anderen Stationen wurden Wildkräuter zu Köstlichkeiten verarbeitet, um sie dann hinterher gemeinsam an einem vielfältigen Buffet zu verspeisen. Die Natur hat uns viel zu bieten und kann auch besonders gut schmecken. Allerdings sind einige Wildkräuter etwas derber im Geschmack und unser Gaumen muss sich erst dran gewöhnen. So waren die Kinder als auch die Erwachsenen bei der Verkostung der, über dem Lagerfeuer gekochten, Kräutersuppe geteilter Meinung. Das Fazit des Tages war jedoch sehr positiv, denn den Kindern gefiel das gemeinsame Beisammensein und mit den mitgegebenen Rezepten können die Lieblingsspeisen von diesem Tag auch zuhause nachgekocht werden.

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Die „Schlauen Füchse“ bauen Nisthilfen für ein Wildbienenhotel

Bienen, Hummeln und Co., das ist das große Thema, welches zur Zeit alle bewegt – da fiel es der NAJU-Gruppe Rheine „Die Schlauen Füchse“ nicht schwer die Aktion des Stadtteilbeirates Hauenhorst/Catenhorn, ein großes Insektenhotel zu bauen, zu unterstützen. Dieses soll demnächst in Hauenhorst in der Dorfmitte auf der neu entstandenen Blühfläche aufgestellt werden.

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Eine Umweltgeschichte im Matthäus-Kiga.

Eine Umweltgeschichte für die "Schulanfänger Sommer 2019" im Matthäus-Kiga. Ein Angebot der NABU-Gruppe Ibbenbüren.

Ein Mitmach-Tischtheater brachte den „Schulanfängern Sommer 2019“ im Matthäus-Kindergarten in Ibbenbüren eine berührende Umweltgeschichte nahe.

Kinder mögen Frösche und können eine Menge über sie erzählen, hören gern Geschichten über sie, singen Lieder, malen und basteln zu diesem Thema.

Die Umweltgeschichte von Mono und seiner Familie am Teich gefiel den Kindern sehr, gespannt hörten sie von dem schönen Zuhause am Teichrand und auch den Freundschaften zu anderen Tieren. Menschen kamen zum Teich, machten dort ein Picknick, doch dann vermüllten sie das kleine Paradies. Die Tiere konnten dort nicht mehr leben und wurden aus ihrem Lebensraum vertrieben. Andere Menschen wunderten sich über die Stille am Teich und sahen dann den Abfall. Sie reinigten den Teich, brachten die Müllsäcke zur Müllabfuhr und hofften darauf, dass die Tiere zurück kommen würden.

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Naturkundliche Wanderung mit dem Naturschutzbund Rheine

Am südlichen Stadtrand von Rheine erhebt sich ein kleiner Hügel in der Landschaft, gerade einmal 94m hoch! Auf den ersten Blick nichts Besonderes! Auch der Kalkabbau hat Spuren hinterlassen, riesige Krater und Seen wurden in diesen Berg gesprengt. Doch das Naturschutzgebiet Waldhügel zählt heute in Sachen Artenvielfalt zu den Spitzenreitern in ganz Nordrhein Westfalen.

Es ist wissenschaftlich belegt, dass am Waldhügel allein 918 verschiedene Farn- und Blütenpflanzen vorkommen. Damit liegt der Waldhügel mit nur einer Art hinter Bonn. Im Kalk-Buchenwald sind viele seltene Waldorchideen zu entdecken: Das Große Waldvögelchen findet hier auf den flachgründigen, trockenen Kalksteinböden optimale Lebensbedingungen. Allein 14 Wildrosenarten recken sich zum Licht und verzaubern den Hügel im Frühsommer in ein Blütenmeer.

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Zertifizierung für den NABU Kreisverband Steinfurt

Qualifizierte Umweltbildungsarbeit

Partizipation auch beim Aufhängen des Schildes „Zertifizierte Einrichtung“ Foto M. Becker

Im Dezember 2018 zeichnete die NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser den NABU Kreisverband Steinfurt mit seinem außerschulischen Lernort „NABU-Lehmdorf“ als Bildungseinrichtung für nachhaltige Entwicklung aus. Die Zertifizierung ist Teil des Entwicklungs- und Umsetzungsprozesses der Landesstrategie „Bildung für nachhaltige Entwicklung – Zukunft Lernen NRW“. Ziel ist es, Bildung für nachhaltige Entwicklung kurz BNE in allen Bildungsbereichen zu verankern – so auch in der außerschulischen (Umwelt-)Bildung und Weiterbildung.

 

Ruth Schroer, Leiterin der Umweltbildungseinrichtung „NABU-Lehmdorf“ in Steinfurt-Borghorst, ist hoch motiviert. Während des Zertifizierungsverfahrens wurde unter anderem an den pädagogischen Konzepten, dem Leitbild der Einrichtung und der Mitarbeiterqualifizierung gearbeitet.

 

Besonders viel Lob gab es vom Bewertungskomitee für die Durchführung der umweltpädagogischen Arbeit im NABU-Lehmdorf. Große Beachtung fanden dabei die vielfältigen Kita- und BNE-Schulprojekte wie zum Beispiel „Der Boden unter meinen Füßen“, „Müll – Nein Danke!“ für die gesamte Sekundarstufe I (5. bis 9. Klasse) und der Bau des Forschergartens „Boden ist Leben“, da dort zukunftsfähiges Denken und Handeln im hohem Maße gefördert wird, damit Kinder und Jugendlichen die vielfältigen Herausforderungen auf dem Weg hin zu einer nachhaltigen Entwicklung erkennen und aus verschiedenen Perspektiven bewerten können.

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