Keine Angst vor Bienen

Schüler gewinnen Tag im NABU-Lehmdorf

Es ist soweit. Die 4b der Graf-Ludwig Schule aus Burgsteinfurt löst ihren Sonderpreis für den Malwettbewerb "Plastik im Meer" ein. Gewonnen haben sie eine Führung und eine Aktion ihrer Wahl im NABU-Lehmdorf.

"Keine Angst vor Bienen" hatten die Vierer an diesem Vormittag bestimmt nicht. Bei einem Nektarspiel wurden die Kinder zu Bienen und versuchten so schnell wie möglich Wasser, dass die Nektarnahrung darstellte, von der Blumenwiese sicher in den Bienenstock zu bringen. Auch beim Fertigen eines Bienenhotel aus Lehm, konnten die Schüler einiges lehrreiches über das Leben der Bienen erfahren.

 

Keine Angst vor Bienen ist ein Bildungsprogramm zur Förderung des Umweltbewusstseins. Es ist eins von 8 Programmen, die der NABU Kreisverband Steinfurt mit finanzieller Unterstützung durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen für Kitas und Schulen entwickelt hat. Neben der Umweltbildungsaktion im außerschulischen Lernort „NABU-Lehmdorf“ beinhalten die Programme auch ausleihbare Materialien und Arbeitsblätter für Projekte und Unterrichtsreihen.

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NAJU erforscht Wasserlebewesen

Rheine. Die Naturschutzjugend Rheine erkundete am Montag Nachmittag den Frischhofsbach. Zwölf Kinder bauten kleine Boote aus alten Weinkorken, Papier, Zahnstochern.

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Naturschutzjugend des Kreis-Nabu aktiv

Mitglieder der Naturschutzjugend aus allen Ortsgruppen des Nabu im Kreis Steinfurt und weitere interessierte Kinder waren wieder mit spielerischen Lernspielen im Einsatz. Diesmal hatte Ruth Schroer, die Nabu-Bildungsreferentin zum Walderlebnispfad im Bagno in Steinfurt-Burgsteinfurt eingeladen.

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Libellen

Ein Sommer für die Libellen - filigrane Schönheiten der Lüfte. An diesen warmen Junitagen ist der Luftraum über den Teichen erfüllt von steigenden und sich jagenden Libellen. Sie fliegen immer die gleichen Routen , ruhen sich einige Sekunden aus um mit ihren Facettenaugen das Terrain zu sondieren und warten auf die Weibchen. Immer wieder geraten Menschen in Panik , wenn sie heftig surrend wie ein Hubschrauber ihre Reviergrenzen überfliegen und dem Menschen in die Quere kommen. Aber :Die meisten Menschen wissen nicht , dass Libellen nicht stechen können.

Sie haben eine Lege -Röhre mit der sie Wasserpflanzen anstechen und dort ihre Eier ablegen.

Trotzdem werden die pfeilschnellen Jäger noch immer mit Begriffen wie Augenstecher, Teufelsnadel und Teufelsbolzen belegt. Richtig ist daran nur, dass die Libelle teuflisch schnell fliegen kann und wie ein Hubschrauber auf der Stelle stehen kann. Sie kann sogar rückwärts fliegen.

An der Aa und Vechte tanzen zurzeit die Gebänderten Prachtlibellen.

Metallisch blau glänzen die Flügel in der Sonne. Außerdem sind jetzt sind die Mosaik - Jungfer, Plattbauch und die Hufeisen -Azurjungfer an den Teichen und Gewässern zu sehen. Die Larven der Großlibellen überwältigen selbst kleine Fische, Molche und Kaulquappen.

Manche Libellenarten erreichen Fluggeschwindigkeiten von bis zu 50 Kilometern in der Stunde. Dazu schlägt die Libelle vierzig Mal pro Sekunde mit ihren hauchdünnen Flügeln.

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Schmetterlinge

Jetzt fliegen sie wieder -die zarten Wesen aus Licht und Luft. Waldbrettspiele wirbeln durch die Luft, Zitronenfalter und Landkärtchen gaukeln über die Wiesen -Raine und auch der Wanderfalter, der Distel -Falter ist wieder da. In Bannings Busch in Maxhafen ist sogar der seltene „ Nagelfleck“mit dunklen fast violetten Nagel -Malen auf den Flügeln wieder zu finden. . Bernhard Hölscher vom NABU Neuenkirchen/Wettringen fand ein Weibchen an einer alten Buche mitten im Busch. Es fächelte Sexual-Lockstoffe in die Luft und wartete auf die Männchen.
Allerdings - so empfindlich wie sie aussehen , sind die 'Sonnenboten' nicht. Trotzdem : Intensive Landwirtschaft , Bodenversiegelung, artenarme überdüngte Wiesen, überteerte Rad-und Fußwege bedrohen die Schmetterlinge , verkleinern ihre Lebensräume, und manche Arten verschwanden sogar aus dem Blickfeld des Menschen. Aber - Hilfe ist in Sicht. Junge Menschen legen wieder Gärten an und pflanzen nach dem Mondkalender. Aber auch viele Landwirte legen an den Rändern der Felder Blühstreifen an. Sogar das seltene „Übersehene Knabenkraut“, eine Orchideenart ist in den Wettringer Bauernschaften zu finden.

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Der Waldkauz

 

Am Sonntagmorgen nach der Messe ging Lektor Werner Janning aus der Sakristei und war doch leicht überrascht: Auf dem Kopfstein-Pflaster vor der Kirche saß ein gut genährter aber noch nicht flügger Waldkauz und „knappte“ mit dem Schnabel .Blinzelnd schaute er mit großen schwarzen Augen die Menschen an und wartete ab. Janning stülpte einen Papp-Karton darüber und informierte den NABU. Der Jungvogel war wohl aus einem Nest unter dem Kirchendach von St.Petronilla heraus gefallen. Oder gehört zu einer Waldkauz-Familie aus Pastors Büschken gegenüber der Kirche. Hier wurden Jungeulen auf einem Ast gesehen, die von ihren Eltern gefüttert wurden.
Bernhard Hölscher vom NABU Neuenkirchen/Wettringen gab Entwarnung :“ Der Jungvogel ist fast flügge . Ich werde ihn unter die Gehölzgruppe auf dem alten Friedhof vor der Kirche setzen.


Dort werden ihn die Altvögel nach Anbruch der Dunkelheit weiter füttern. Am nächsten Morgen war er verschwunden. Auch aus Pastors Büschken ist bei Anbruch der Dunkelheit immer wieder das „schauerliche“ Geheul des Waldkauzes zu hören. Vor einigen Jahren nistete sogar eine Schleiereule im Kasten des Heimathauses. Anschließend nahm der Waldkauz den Kasten für seine Brut in Anspruch.
Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) hat den Waldkauz „zum Vogel des Jahres 2o17 „gewählt. Der Waldkauz steht stellvertretend für alle Eulen , deren Schutz und Fortbestand als wichtiger Bestandteil der Artenvielfalt unverzichtbar ist. „Mit dem Waldkauz wollen wir für den Erhalt alter Bäume mit Höhlen im Wald oder in Parks werben und eine breite Öffentlichkeit für die Bedürfnisse höhlenbewohnender Tiere sensibilisieren, sagte Heinz Kowalski, Vogelexperte des NABU NRW.

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Die Faszination der wilden Pferde

Tolle Belohnung für fleißige Krötensammler: NAJU Gruppen aus Emsdetten und Steinfurt besuchen Wildpferde in Dülmen.

 

Die Augen der Mädchen glänzten und bei vielen Jungs kamen Indianergefühle hoch. Was die ca. 30 Kinder und Jugendlichen aus Emsdetten und Steinfurt zu sehen bekamen war ja auch nicht gerade alltäglich. Zur Belohnung ihrer Naturschutzarbeit beim Krötensammeln (EV berichtete) wurden die fleißigen Naturschützer vom NAJU zu einem Ausflug nach Dülmen in den Merfelder Bruch eingeladen.

 

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