Altenberge Erstmals gibt es in Altenberge eine Jugendgruppe des NABU.

Vogeltränken, Insektenhotels und vieles mehr

Ideen haben die Kinder und Jugendlichen bereits viele, denn die Natur ist ihnen wichtig und überhaupt eine tolle Sache. Am 1. September wurde eine Jugendgruppe Altenberge im Naturschutzbund (NABU) gegründet. „Wir unterstützen die Gruppe natürlich, denn Naturthemen sind auch ein Modul unserer Veranstaltungen“, sagt Susanne Opp Scholzen, Leiterin der Jugendkreativwerkstatt in der Kulturwerkstatt. So dürfen die NABU-Kids den Garten von Bildhauer Paul Winz hinter der Werkstatt nutzen. „Bei Bedarf können wir auch einen Raum zur Verfügung stellen“, so Opp Scholzen.

Natur

„Wir möchten unsere Kinder an die Natur heranführen“, sagt Angela Loew, die gemeinsam mit Jule Woltering Ansprechpartnerin der neu gegründeten Gruppe ist. Die Planung begann bereits Anfang 2020, dann bescherte Corona eine Zwangspause. „Heute sind wir eine Jugendgruppe mit insgesamt zwölf Mitgliedern“, so Loew. „Wir schauen mal, wie sich die Aktivitäten entwickeln.“

 

Bildunterschrift: Die neu gegründete NABU-Gruppe hat viele Unterstützer und freut sich darüber, dass sie den Garten von Paul Winz nutzen darf. Bürgermeister Reinke hält ein NABU- Schild in der Hand. Foto: Nix WN

 

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Nabu-Gruppe Ibbenbüren wählt neuen Vorstand

Versammlung im Seecafé am Kloster Gravenhorst

Einen neuen Vorstand wählte nun die Ibbenbürener Gruppe des NABU. Bei ihrer Mitgliederversammlung im Seecafé am Kloster Gravenhorst ging es außerdem noch um die Umgestaltung des Regenrückhaltebeckens im Gewerbegebiet Süd.

Das Vorstandsteam Axel Kleinmüller (r.), Norbert Rötker (l.) und Josef Püttschneider (2.v.l.) gehen mit Elan die neuen Aufgaben an. Reinhard Mau war als Abgesandter des Kreisvorstandes bei der Versammlung dabei. | Foto: Brigitte Striehn

Bei der Mitgliederversammlung der Ortsgruppe Ibbenbüren des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) berichtete am Donnerstag der erste Teamsprecher, Axel Kleinmüller, über die Aktivitäten des Jahres 2020. Wegen der Corona-Pandemie war nur ein reduziertes Programm möglich. Ein größeres Projekt war die „Batnight“ am 5. September, bei der die Teilnehmer viel über Fledermausschutz erfuhren. Beatrix Pliet vermeldete noch ein kleines Plus in der Kasse und informierte über die Modalitäten bezüglich der Spendenverbuchung zwischen Kreisverband und Ortsgruppe.

Wahlleiter Reinhard Mau stellte die Kandidaten für den Vorstand vor und ließ darüber abstimmen. Axel Kleinmüller wurde als erster Teamsprecher und Josef Püttschneider als sein Stellvertreter wiedergewählt.

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Schüler und Lehrer der Janusz-Korczak-Schule am Regenrückhaltebecken aktiv

In den letzten Wochen unterstützten Schüler der Janusz-Korczak-Schule die Ortsgruppe Ibbenbüren des Naturschutzbundes bei Arbeitseinsätzen am Regenrückhaltebecken im Gewerbegebiet Süd. Gemeinsam mit ihren Lehrern André Rulofs (5.v.l.) und Jan Berger (li.) bearbeiteten Schüler aus der „Werk-statt-Klasse“ Sandsteine für die Trockenmauer und bereiteten den Magerboden für die Blühwiese auf. Im Herbst werde diese Fläche noch einmal mit einer Motorfräse aufgelockert und anschließend regionales Saatgut als Nahrung für Wildbienen eingebracht, erklärte Reinhard Mau (re.) von der Ortsgruppe.

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Weltspieltag

Familien-Bingo draußen in der Natur

Auch das NAJU-Team, die Naturschutzjugend des Naturschutzbundes im Kreis Steinfurt, hat sich zum diesjährigen Weltspieltag am 28. Mai eine Aktion zum Motto "Raus in die Natur" überlegt. Egal ob zu Fuß oder mit dem Fahrrad, in der Natur gibt es viel zu entdecken.

Der Aufruf zum "Familien-Bingo" richtet sich an Familien mit Kindern im Kita- und Schulalter. Dazu sind bestimmte Naturbegriffe, die in einem Bingo-Feld angeordnet sind, draußen in der freien Natur zu suchen und per Foto zu dokumentieren. Wer ein Bingo zusammen bekommt, kann dieses mit Fotobeweis bis zum 6. Juni per E-Mail schicken und mit etwas Glück einen tollen Nachmittag im NABU-Lehmdorf in Steinfurt gewinnen.

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40 Jahre NABU Kreisverband Steinfurt e. V.

Damals wie heute gemeinsam für die Natur

Die Natur kann wohl ohne den Menschen. Aber der Mensch kann nicht ohne die Natur.“

Diese für den Naturschutzbund (NABU) im Kreis Steinfurt zutreffende Aussage findet sich auf einem Informationsblatt des Deutschen Bundes für Vogelschutz (DBV), das Bernhard Hölscher seinerzeit für den DBV erstellt hatte. Am 22. Mai 1981 war der spätere NABU-Kreisverband zunächst in Rheine als DBV-Kreisverband gegründet worden.

Die Gründungsversammlung wählte Hermann Brose zum 1. Vorsitzenden. Kassierer Werner Schneyink hielt sein Amt über zwei Jahrzehnte inne. Mit 94 Jahren führt er in seinem Wohnhaus in Rheine ein umfangreiches NABU-Archiv.

Die Zahl der Mitglieder wuchs rasch und im Laufe der Zeit entstanden lokale NABU-Gruppen. Folgende NABU-Gruppen sind aktuell aktiv: Emsdetten, Horstmar, Ibbenbüren, Neuenkirchen/Wettringen, Rheine, Rheine-Elte und Steinfurt-Borghorst – Tendenz steigend.

Am 14. Januar 1983 wurde im Hause des langjährigen stellv. Vorsitzenden und Geschäftsführers Kurt Pick eine Geschäftsstelle des Kreisverbandes eingerichtet, die dort bis zum 19. Januar 2012 blieb. Über 30 Jahre lang hat Kurt Pick maßgeblich die Geschicke, strategische Ausrichtung, den Flächenerwerb und einen umfangreichen Fuhr- und Maschinenpark gestaltet und entwickelt. Gut vernetzt, konnte er dabei auf wichtige Gesprächspartner auf der Kreis-, Bezirks- und Landesebene zurückgreifen. Kein Fördertopf konnte hoch genug aufgehängt werden, um vor Kurt Pick sicher zu sein. Insbesondere die von ihm in seiner Verantwortung erworbenen Flächen sind heute eine wichtige Grundlage unserer Arbeit.

Am 25. November 1986 legte Dr. Hermann Brose sein Amt als 1. Vorsitzender nieder, sein Nachfolger wurde Horst Herting, der bis zur Wahl von Kurt Kuhnen am 27. August 1989 dieses Amt innehatte.

1991 – ein Jahr nach der Wende und der Umbenennung – knüpfte der NABU-KV-ST Kontakte zu Naturschützern im Partnerkreis Malchin (Mecklenburg-Vorpommern). Es fanden mehrere gegenseitige Besuche statt. Besonders bedeutsam war das Jahr 1991 auch wegen der 10-Jahresfeier auf dem Hof Holtmann in Steinfurt-Borghorst und der Anpachtung des Hofes Kuhlmann (später – und bis heute – Waltermann). Die Bedeutung des NABU-KV-ST im Landesverband fand Anerkennung in der Ausrichtung der Landesvertreterversammlung am 11.10.1992 in Rheine, mit starker ministerieller Beteiligung. Aus NRW war der inzwischen verstorbene Klaus Matthiesen und aus dem Partnerland Brandenburg, Matthias Platzeck, angereist.

Edmund Bischoff löste am 01.03.2002 Kurt Kuhnen ab und professionalisierte die Öffentlichkeitsarbeit sowie die Kinder- und Jugendbetreuung: Christiane de Jong wurde die erste Jugendreferentin beim NABU-KV ST und Ruth Schroer begann ihre Tätigkeit als Bildungsreferentin. Eine eigene Website mit Unterseiten der örtlichen NABU-Gruppen wurde konzipiert und Anfang 2004 erschien die erste Ausgabe unserer „NATURZEIT im Münsterland“. Bis heute sind Edmund Bischoff und Kurt Kuhnen Redaktionsmitglieder unseres NABU-Magazins.

Michael Wolters folgte am 28.04.2014 als 1. Vorsitzender. Mit Kerstin Panhoff erhielt der NABU-Kreisverband am 11.04.02019 die erste Vorsitzende - und neue Kommunikationsformen. In verschiedenen Presseorganen hieß es, dass es von nun an mehr Frauenpower gebe. Dass diese Aussage mehr als begründet ist, zeigen die Mehrheitsverhältnisse im Kreisvorstand. Neben Pressewart Dr. Reinhold Hemker und Webmaster Reinhard Mau runden Schatzmeisterin Silke Heemann, Geschäftsstellenleiterin Ursula Baumgart und Jugendreferentin Rabea Dost das Team ab. Die Dipl. Landschaftsökologin und zertifizierte Waldpädagogin Ruth Schroer ist Initiatorin und Koordinatorin des wichtigen Bereiches „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE). Seit 2016 ist der NABU Kreisverband Steinfurt Partner des Landesprogramms „Schule der Zukunft – Bildung für nachhaltige Entwicklung“, seit 2017 Projektpartner des BNE-Regionalzentrums Kreis Steinfurt und seit 2018 eine Zertifizierte Umweltbildungseinrichtung mit außerschulischem Lernstandort, dem „NABU- Lehmdorf“. Im Jahre 2020 erhielt der NABU Kreisverband die Auszeichnung als „Netzwerk der Zukunft – Bildung für nachhaltige Entwicklung“ und setzt sich aktiv für die drei Säulen der Nachhaltigkeit ein: Ökologie, Ökonomie und Soziales.


Durch den stellv. Vorsitzenden, Geschäftsführer und Verantwortlichen Gisbert Lütke wurde ein weiteres Standbein des NABU KV Steinfurt etabliert – das Vorzeigeprojekt „Naturschutz mit Biss“, bei dem der praktische Naturschutz, die Landschaftspflege und die Förderung der Biodiversität durch extensive Weidehaltung beispielhaft umgesetzt werden. Insgesamt 39 ha Naturschutzflächen stehen im Eigentum unseres großen Verbandes, dazu kommen 52 ha über Nutzungsvereinbarungen sowie 14 ha Pachtfläche.

Themen wie Klimaschutz, fairer Handel und Nachhaltigkeit, Landwirtschaft, Gewässer- und Artenschutz sind nach wie vor aktuell. Auch die Betreuung ökologisch wertvoller Flächen (Pflege von Blühwiesen und Biotopen), Bestandsaufnahmen von Flora und Fauna, Gestaltung neuer Lebensräume für bedrohte Tiere und Pflanzen, Kooperation mit Naturschutzverbänden und Fachbehörden sowie die Einflussnahme auf politische Entscheidungen (Teilnahme und Organisation von Demonstrationen und Bürgerversammlungen, Leserbriefe).

Hinzu kommen: Mitarbeit als Mitglieder im Landschaftsbeirat (heute Naturschutzbeirat), als sachverständige Bürger in kommunalen Gremien, Landschaftswächter, Sachbearbeiter von Stellungnahmen zu Planungen, Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit in Form von Exkursionen, Vorträgen, Jugendarbeit nicht nur im „NABU-Lehmdorf“, sondern auch in Schulen und Kindertagesstätten, in den lokalen NABU-Gruppen und nicht zu vergessen Nisthilfenbau und Amphibienschutz-Aktionen – alles ehrenamtlich.

Viele verdiente NABU-Mitglieder haben Umweltpreise, NABU-Ehrennadeln und sogar Bundesverdienstkreuze bekommen. Exemplarisch nennen wir hier Max Lohmeyer, der mit 99 Jahren ganz kurz vor seinem 100. Geburtstag am 14. Februar 2019 verstorben ist. Die höchste seiner unzähligen Auszeichnungen war das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse.

Ein weiteres Beispiel für langjährige ehrenamtliche politische Arbeit ist die Emsrenaturierung in Emsdetten-Hembergen, bei der sich der am 24. August 2017 verstorbene Heinz Rinsche aus Emsdetten besondere Verdienste erworben hat.

Aktuell (Stand 18.03.2021) hat der NABU-Kreisverband Steinfurt 4.246 Mitglieder.

Die ursprünglich geplante große Feier zum Gründungstag am 22. Mai 2021 musste Corona-bedingt auf einen späteren Termin verschoben werden. Also gibt es zunächst nur die gemeinsame Freude über das Erreichte und Gelungene. Zwar mit Abstand – aber dennoch als digitales Team (siehe Screenshot).

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Außerschulische Ausbildung

Angehende Erzieherinnen und Erzieher im NABU-Lehmdorf

Naturerfahrung - Methoden selbst ausprobieren
Begeisterung wecken ist nicht nur die erste Phase des Naturerlebens sondern auch das, was Landschaftsökologin und Waldpädagogin Ruth Schroer vom NABU Kreisverband Steinfurt in ihrer Schulung „Naturpädagogik in Theorie und Praxis“ den angehenden Erzieher*innen des Hermann-Emanuel-Berufskollegs des Kreises Steinfurt vermitteln konnte.
 
Die beiden Abschlussklassen des HEBK durften im Mai jeweils in geteilten Gruppen den außerschulischen Lernstandort „NABU-Lehmdorf“ besuchen. Dort draußen in der Natur erlebten die Berufspraktikant*innen einen guten Mix aus Theorie und Praxis.
 

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Starke Unterstützung für Vorhaben der Nabu-Ortsgruppe Ibbenbüren

Spenden für Umgestaltung des Regenrückhaltebeckens

Seit Anfang März dieses Jahres beschäftigen sich Mitglieder der Nabu-Ortsgruppe Ibbenbüren ehrenamtlich am Regenrückhaltebecken im Gewerbegebiet Süd mit der Umgestaltung des Geländes. Dort entsteht auf der gerodeten Fläche neuer Lebensraum für Vögel, Kleintiere, Insekten und seltene Pflanzen. Tatkräftige und kostenlose Unterstützung leisteten die Firma Jasper-Gewässerunterhaltung aus Voltlage sowie die Ibbenbürener Unternehmen Fehling Kabel- und Rohrleitungsbau und WM Handwerkerservice.

Steffen Schröer erläuterte am 27. April bei der Spendenübergabe, dass von der Firma Jasper sowohl karge als auch standfeste Böden angeliefert und eingebaut wurden. Darauf wird unter anderem eine Blühwiese angelegt, Tiere finden unterschiedliche Nist- und Brutmöglichkeiten. „Da sich hier Baufelder kreuzten, hat die Firma Fehling gern für die Naturschützer Erdarbeiten mit erledigt“, stellte Geschäftsführer Christian Fehling fest. Für die geplante Trockenmauer legten die Mitarbeiter das Fundament an und schütteten einen Wall auf. Bernd Walhorn und Felix Mau vom WM-Handwerkerservice haben mit einigen Kollegen und technischem Gerät Zerkleinerung und Abtransport größerer Holzmengen, die für die Renaturierung ungeeignet waren, übernommen.

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