NABU beendet in Rheine das Jahr mit der alljährlichen Nistkastenreinigung

Rheine. Mit der traditionellen Überprüfung seiner Nistkästen im Stadtgebiet beendete der NABU in Rheine seine Aktivitäten für das vielfältige Jahr 2018. Etwa 50 Nistkästen wurden von den Aktiven des NABU an einem Vormittag kontrolliert und gesäubert, um für die kommende Brutsaison den Hausputz erledigt zu haben.

Im Ergebnis bleibt festzuhalten, dass fast alle Nistkästen bewohnt waren. Aufgrund der langen Wärmeperiode wurde in einigen Nistkästen noch Gelege einer zweiten oder sogar dritten Brut gefunden, die allerdings bedingt durch die dann einsetzende Kälteperiode oder andere Gründe verlassen wurden (s. Fotos).

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Thema Artenvielfalt und Biodiversität, Referenten Dr. Peter Schwartze

Einen überaus interessanten und informativen Abend erlebten die zahlreichen Besucher der Veranstaltung...

Mit dem Referenten Dr. Peter Schwartze von der Biologischen Station des Kreises Steinfurt hatten die Initiatoren einen sehr kompetenten Referenten eingeladen. In einem kurzen Überblick stellte Dr.  Schwartze zuerst die Hauptaufgaben des Vereins, die fachliche Betreuung von besonders geschützten Teilen von Natur und Landschaft, sowie die fachliche und praktische Betreuung von Bewirtschaftern und Flächen im Rahmen des Vertragsnaturschutzes, vor.

Dabei werden die Umsetzung der Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen in diesen Gebieten begleitet. Träger des Vereins sind neben der Arbeitsgemeinschaft für Naturschutz Tecklenburger Land der Kreisverband des NABU, der westfälisch-Lippische Landschaftsverband, die Landwirtschaftkammer Westfalen-Lippe sowie der Kreis Steinfurt. Damit wurde gleich zu Beginn deutlich, wie der Erhalt und die Verbesserung des Naturschutzes im Kreis Steinfurt erreicht werden soll. Nämlich mit allen Beteiligten, also auch der sonst so viel gescholtenen Landwirtschaft.

Dass das nicht immer leicht ist, wurde schnell klar. Aber die Gründe für den Rückzug der Natur und der damit verbunden Rückgang der Artenvielfalt und dem leider an vielen Stellen immer kleiner werden Bestand von  selten Tier- und Pflanzenarten hat viele Gründe, erläuterte der Referent. So ist auch der ungestillte Flächenbedarf für neue Wohngebiete (obwohl die Bevölkerungszahl nahezu konstant bleibt) , Gewerbeflächen und Straßen ein großer Faktor. Auch unser Konsumverhalten trägt dazu bei . Stichworte wie Fleischkonsum, Individualverkehr etc. seien hier genannt.  Ein weiterer Faktor ist die „Vermaisung“ der Landschaft. Hier sind im Zuge der Förderung der Biogasanlagen zusammen mit der Aufgabe der bis dahin bestehenden Brachflächen, viele Flächen für die Natur praktisch verloren gegangen.

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Arbeit mit Schafen

Selina Maiorana aus Steinfurt erzählte Senioren von ihrer Arbeit mit Schafen

Maria Beier von der „Bunten Runde“ im Caritas-Seniorenwohnhaus in Ibbenbüren hatte Selina Maiorana, die sich in der Ausbildung zur Schäferin befindet, zu einem Gespräch mit Senioren eingeladen und freute sich, dass dieses schon lange geplante Treffen nun endlich Anfang November stattfinden konnte.

Natürlich war der Hütehund Loki auch dabei, was den Anwesenden gut gefiel.

Selina erzählte von ihrer Arbeit und die Senioren hörten interessiert zu und hatten viele Fragen.

Schäfer, sagen uns die Historiker, ist einer der ältesten Berufe der Welt und das Schaf zusammen mit der Ziege und dem Hund eines der ersten Haustiere.

Bundesweit gibt es nur zwei Schulen, an denen die Auszubildenden dieses Lehrberufes neben der Praxis in den Schäfereien auch theoretisch betreut werden.

Selina besucht die Berufsschule Halle in Sachsen-Anhalt und ihr Ausbildungsbetrieb liegt im südlichen Thüringen

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„Fischland-Darß-Zingst“

Ulrich Antons vom NABU-Neuenkirchen mit Lichtbildvortrag „Fischland-Darß-Zingst“

In das maritime Kranichland, welches von der glasklaren See mit unverwechselbaren Blautönen zwischen Türkis und Tiefblau und golden glitzerndem Sonnenlicht auf den Wellen fasziniert, nahm Ulrich Antons die Senioren des Pauluszentrum in Ibbenbüren mit auf die Reise.

Er hat Recht, wenn er sagt, dass diese Strände zu den schönsten weltweit gehören. Die Kraniche „Vögel des Glücks“, sind die Bewahrer der Geheimnisse dieses wunderbaren Landes und einmalig ist ihr eleganter Tanz in den Flachwasserlagunen des Meeres zwischen Reet, Strandhaferdünen und Küstenwäldern.

Fossilien an den Feuersteinstränden bringen Grüße aus ferner kreidezeitlicher Vergangenheit. Der vom Wasser rund geschliffene Lochstein, den die Einheimischen als „Hühnergott“ bezeichnen, gilt als Glückssymbol.

Mit Glück findet man Bernstein in einer Farbskala von Weiß über Zitronengelb und Orange bis zu Schokoladentönen.

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Robust-Rinder des NABU

Robust-Rinder: „Highland Cattle“ beim NABU-KV-Steinfurt

Bei schönstem spätsommerlichen Wetter machte sich am 14.10.2018 eine Gruppe von 12 interessierten Personen auf den Weg, die Hochlandrinder des NABU zu besuchen.

Das BNE Regionalzentrum und der NABU-KV-Steinfurt initiierten diese Radtour vom Kloster Gravenhorst nach Bevergern.

Gisbert Lütke, Geschäftsführer des NABU-KV-St., führte die Radler kompetent und mit viel Fachwissen durch den Vormittag. So erfuhren die Teilnehmer sowohl Wissenswertes über die Haltung der Tiere, als auch über die Ansiedlung seltener botanischer Besonderheiten durch die extensive Bewirtschaftung.

Von der Nordseeinsel Langeoog holte Gisbert Lütke die ersten Hochlandrinder für die jetztige Rinderherde nach Steinfurt. Der Züchter auf Langeoog ist Heiko Arends. Die Fleischqualität seiner Rinder ist auf der Insel hochgeschätzt. Es ist fein- und kurzfaserig und zeichnet sich auch durch eine kurze Garzeit und den typischen Rindfleischgeschmack aus.

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Artenvielfalt und Biodiversität

Vortrag zu Artenvielfalt und Biodiversität

Der NABU Horstmar und der Ortsverband von Bündnis 90 / DIEGRÜNEN laden am 14. November um 19.30 Uhr zu einem Vortrag über Artenvielfalt und Biodiversität ein. Referent ist Dr. Peter Schwartze von der Biologischen Station Kreis Steinfurt.

Der massive Rückgang der Insekten, der auch vor der Kulturlandschaft in Horstmar  nicht Halt macht,  hat verheerende Folgen für die gesamte Tier- und Pflanzenwelt; und am Ende werden auch die Menschen die Folgen zu spüren bekommen. Zum einen bestäuben weniger Bienen die Blüten, zum anderen bleiben die Singvögel weg, weil sie keine Nahrung mehr finden. Der Vortrag geht unter anderem der Frage nach, wie es mit der Artenvielfalt im Kreis Steinfurt aussieht und welche Folgen z.B. Monokulturen haben. Darüber hinaus gibt der Referent Informationen darüber, was jeder einzelne Bürger als Beitrag für ein intaktes und vielfältiges ökologisches Umfeld tun kann. Zu diesem Thema planen die Veranstalter im Frühjahr 2019 einen Projekttag. 

Im Anschluss an den Vortrag bleibt sicherlich noch genügend Zeit für eine Diskussion mit dem Referenten.

Die Veranstaltung findet in der Gaststätte Holskenbänd“, in der Schulstraße statt.

Die Teilnahme ist kostenlos.

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Mit Kindern Natur hautnah erlebt

Mit Kindern auf der Nordseeinsel Langeoog die Natur noch hautnah erlebt

Das außergewöhnlich schöne Wetter ermöglichte uns viele Stunden am Strand mit beeindruckenden Erlebnissen für die Kinder und Erwachsenen in unserer Gruppe. Es gab so viel zu entdecken. Eine Strand-Attraktion war ein riesiges Kunstwerk aus Sand, welches eine Familienfreizeit-Gruppe aus Minden gemeinsam geschaffen hatte.

Dort sahen wir Türme, dicke Mauern, tiefe Gräben, große Brücken, kleine Fenster, viele verschiedene Figuren, Schiffe, Meerjungfrauen und sogar ein Ufo. Belohnt wurden die „Bauleute“ durch die Aufmerksamkeit zahlreicher Spaziergänger, denn ihre Kunstwerke wurden bestaunt, gelobt und natürlich fotografiert. Sogar die kleineren Kinder waren sehr vorsichtig, um nichts an diesem Kunstwerk zu zerstören. Leider ist es vergänglich....der nächste Sturm wird kommen.

Unsere Kinder hielten am Strand Ausschau nach Lachmöven und dem Sandregenpfeifer, nach Wattwürmern, Muscheln , Seetang und den Strandkrabben, deren Scheren so einzigartig aussehen. Große Freude hatten sie beim Malen mit den Händen im Sand und Springen über die Brandungswellen im flachen Wasser.

Ein besonderes Erlebnis war für unsere Besuchergruppe bei einem unserer Strandgänge die Begegnung mit einem Seehund am Strand, der sich dort ausruhte und auf die Rückkehr des Wassers wartete. Er war unter Beobachtung von Tierschützern der Seehundstation Norddeich, wie uns eine junge Dame berichtete, die dort ein FÖJ ablegt und Spaziergänger und uns um Rücksicht auf das ruhende Tier bat. Natürlich wurde Abstand gehalten und aus ca. 300 m Entfernung konnten Fotos aufgenommen werden.

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