NABU Ortsgruppe Rheine bittet um Hilfe für unsere Schwalben

Rheine. Der Mai kommt und mit ihm die Schwalben. Die ersten sind schon jetzt zurück aus dem Süden, aber der Großteil besetzt die Nester aus dem Vorjahr erst im Mai.

An vielen Stellen gehen gerade in der aktuellen Niedrigzinsphase bestehende Nester und Brutmöglichkeiten aufgrund von Gebäudesanierungen verloren. Ein Neubau von Nestern an anderer Stelle in geeigneter Umgebung ist nicht immer möglich. Außer einem noch genügend Insekten bietenden Umfeld mangelt es oft an für den Nestbau dringend benötigten Lehmpfützen und an Nischen an oder in Gebäuden, die Schwalben den Nestbau ermöglichen. Zu glatt sind viele moderne Fassaden, zu abgeriegelt moderne Stallanlagen, zu wenig tierfreundlich die Vorstellungen der Architekten und Hauseigentümer von einem wohnlichen Haus. Dabei hat gerade das Miteinander von Tier und Mensch doch etwas für sich, belebt das Umfeld, erlaubt spannende Einblicke und gibt dem zu Hause eine Seele und einen Zusatznutzen.

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Aufgaben werden immer komplexer

NABU-Kreisverband Steinfurt zieht Bilanz / Umweltbildung soll weiter ausgebaut werden

Ohne ehrenamtliche Arbeit ist auch der Naturschutz nicht zu schaffen. Gleichwohl, und das hat Gisbert Lütke in der Jahreshauptversammlung des NABU-Kreisverbandes deutlich gemacht, ist der Verband zunehmend auf hauptamtliche Kräfte angewiesen. „Wir müssen den Naturschutz weiter professionalisieren“, erklärte der Geschäftsführer. Die Aufgabenstellung, die der Verband schon jetzt zu stemmen habe, sei allein von freiwilligen Helfern nicht mehr zu bewältigen.

Für die vom NABU-Vorsitzenden Michael Wolters geleitete Versammlung am Mittwochabend in Rheine mussten die Vertreter der Ortsverbände reichlich Sitzfleisch mitbringen und Konzentration aufbringen. Erst nach vier Stunden war die umfangreiche Tagesordnung abgearbeitet. Großen Raum nahmen die Gruppenberichte ein. Lisa Süper (Horstmar), Michael Wolters (Emsdetten), Olaf Titlus (Neuenkirchen/Wettringen), Ruth Schroer (Steinfurt), Frank Gerdes (Rheine) und Lothar Riedel (Greven) schilderten, wie und in welchen Bereichen die Vereine aktiv sind. Das fängt bei Nistkastenbau und Krötensammlung an und hört bei Exkursionen und dem Kampf gegen Plastiktütenmonstern auf.

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Ehrenmitgliedschaft und Vorstandswahlen

Er gehört zu den Ur-Gesteinen des NABU. Er hat den Kreisverband mit aus der Taufe gehoben. Für seine Leistungen und sein fast 50-jähriges Engagement ist Werner Schneyink aus Rheine (in einer Woche wird er 90) zum Ehrenmitglied des Kreisverbandes ernannt worden.

Bei den Vorstandswahlen hat es kaum Veränderungen gegeben. Vorsitzender bleibt Michael Wolters. Ebenfalls wiedergewählt wurden Geschäftsstellenleiterin Ursula Baumgart und Jugendreferent Ingo Schroer. Olaf Titlus ist als Beisitzer ausgeschieden. Dafür sind Reinhold Hemker und Reinhard Mau nachgerückt. Als Artenschutzbeauftragte ergänzen Monika Hölscher (Amphibien) und Gisbert Lüke (Eulen) das NABU-Team.

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Was wächst denn da im NABU-Lehmdorf?

Eine Kräuterexkursion mit Diplom-Biologin Dr. Silke Flotho-Westrup

Steinfurt. Der Frühsommer naht und die Natur zeigt sich von ihrer schönsten Seite. Auf Schritt und Tritt begleiten uns die wilden Un-Kräuter – doch was war das noch gleich? Butterblume? Löwenzahn? Brennnessel? Kann man das essen? Was davon ist giftig? Sind die Pflanzen vielleicht sogar zu etwas zu gebrauchen?

 

Bei dieser Kräuterexkursion, 19. Mai/17.00 Uhr, werden wir das Gelände des Lehmdorfs des NABU Steinfurt erkunden und unsere heimischen Wild- und Küchenkräuter entdecken. Wir nehmen uns Zeit, sie einmal von einer ganz anderen Seite zu betrachten. Wie sehen sie aus, wie riechen sie, wie schmecken sie, welche kann man essen? Sie erfahren, was man beim Sammeln beachten muss und wie die Kräuter eingesetzt werden können.

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Einladung zur Jahreshauptversammlung 2017

Liebe NABU- Mitglieder im Kreis Steinfurt,
herzlich laden wir zur Mitgliederversammlung am 27. April 2017,
um 19.30 Uhr im Bürgerhof Walshagenpark, 48431 Rheine, Lingener Damm 137 ein.

(>>Tagesordnung<< und >>Protokoll 28.04.16 JHV<<  als PDF)

Tagesordnung

- Eröffnung und Grußworte
- Sitzungsordnung
- Ergänzung / Feststellung der Tagungsordnung / Feststellung der zeitgerechten Ladung
- Genehmigung des Protokolls der Mitgliederversammlung vom 28. April 2016
  (Tischvorlage / Homepage)
- Berichte aus den Ortsgruppen:
  Horstmar
  Emsdetten
  Neuenkirchen
  Steinfurt
  Rheine
  Vertreter Greven
- Rechenschaftsberichte des Kreisverbandsvorsitzenden   

  des Geschäftsführers 

  Kassenbericht der Schatzmeisterin

  Bericht der Kassenprüfer

- Aussprache zu den Rechenschaftsberichten

- Bestätigung des VA- Beschlusses vom 10. Oktober 2016 gem. § 11 Abs. 2 unserer Satzung durch die            Mitgliederversammlung (Tischvorlage)
- Verhandlungsstand Hessenschanze
- Verhandlungsstand zur Kostenminimierung für die Zeitschrift „NATURZEIT“
- Entlastung des Vorstandes


- Wahl eines Wahlleiters

- Wahl eines neuen Kassenprüfers

- Neuwahlen / Bestätigung im Vorstand:
  1. Vorsitzender
  GeschäftsstellenleiterIn
  Schriftführer
  Jugendreferent
  Beisitzer
- Neuwahl von Artenschutzbeauftragten
- Wahl der Delegierten für die Landesvertreterversammlung NABU NRW
- Verschiedenes

Unter Wahrung der gem. § 10 Abs.3 unserer Satzung vorgesehenen Fristen, müssen Ergänzungsanträge zur Tagesordnung bis zum 13. April 2017 dem Vorsitzenden vorliegen.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Wolters
1. Vorsitzender

 

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Die Papst-Enzyklika „Laudato si“

Verantwortung für die Schöpfung Enzyklika LAUDATO SI –

Über die Sorge um das gemeinsame Haus

von Uli Ahlke, Steinfurt

Im Mai 2015 bekamen Umwelt-, Natur- und Klimaschützer unerwartet Unterstützung von einer Institution, die bisher nicht unbedingt als macht- und systemkritisch und schon gar nicht als kapitalismuskrtisch galt: von der katholischen Kirche, besser gesagt von Papst Franziskus. Er veröffentlichte die sogenannte Umweltenzyklika „LAUDATOSI – Über die Sorge um das gemeinsame Haus“. Damit greift der Papst konsequent frühere Mahnungen auf und appelliert nicht nur an katholische Christen, sondern an jeden Menschen, der auf dieser Erdewohnt – also auch an uns.

zum Artikel in der Naturzeit<<<Klicken>>>

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Der Grünspecht in der NAJU-Gruppe

Rheine. Sie heißen „Die schlauen Füchse“, sind neugierig und lernen gerne dazu, die Kinder in der NAJU-Gruppe Rheine, die sich regelmäßig in der Marienschule Hauenhorst trifft. Erstmalig war der Grünspecht (Picus Viridis) Mittelpunkt ihrer Forschungen.

Über sein Aussehen informierte ein Bild. Wie er mit seinen Artgenossen kommuniziert, spielten die Kinder selber durch. Sie verständigten sich untereinander mit Klopfzeichen und stellten fest, dass das gar keine schlechte Idee ist, wenn Herr Grünspecht eine Frau sucht.

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